Humor Sprüche – glück

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Der wahre Humorist feixt niemals, lacht selten und lächelt immer – über alles.

Sacks, Kabarett des Lebens, o.J. [1925]

Humor ist das Salz der Erde, und wer gut durchsalzen ist, bleibt lange frisch.

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Ein Witz wandelt oft Frohsinn in Ärger, Humor Ärger in Frohsinn.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

O Liebe, diejenigen, welche mit heiterm Lächeln den uralten, bittern Kampf führen, können in der rechten Stunde und zumal in der Stunde des Sieges ernst genug sein. Sie vor allen andern Erdenbürgern werden am wenigsten es wagen, des Lebens rätselhafte Tiefen durch leichtsinnigen Scherz zu überbrücken.

Raabe, Der Dräumling, 1872. 28. Kapitel

Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Bierbaum, Yankeedoodle-Fahrt und andere Reisegeschichten, 1909. Vorangestellte Devise

Nichts wird dem deutschen Humoristen zum größeren Erlebnis als die Vorgänge der Verdauung.

Kraus, Die Sprache, 1937

Im Humor findet man den Witz eines Menschen, der selten gut gelaunt und nie glücklich ist.

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Das Glück Das Glück gleicht oft dem Schlingel, Der nachts vor deinem Haus Zum Scherz reißt an der Klingel und dann – kneift aus. Wer über solches Treiben Sich ärgert, ist ein Tor. Du mußt ans Haus nur schreiben: Hier wohnt Humor!

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Der Humor Humor ist sozusagen unser Senf des Lebens. Er macht ein Stücklein trocken Brot zum Leibgericht. Wer ihn nicht selbst besitzt, der hamstert ihn vergebens, so hat man ihn entweder – oder hat ihn nicht. Humor ist schwierig oder gar nicht zu ergründen. Er ist stets taktvoll, niemals vorlaut und nicht spitz. Humor ist zu erleben und nicht zu erfinden, im Gegensatz zu seinem kleinen Bruder Witz. Humor ist unser Freund in allen Lebenslagen, weil er dem Herz entspringt und nicht dem Intellekt. Man kann zum Beispiel mit Humor die Wahrheit sagen, so daß sie uns bekommt und halb so bitter schmeckt. Humor blüht auch an kühlen Dauerregentagen und stimmt uns fröhlich, wenn es noch so schaurig ist. Ja, mit Humor läßt sich sogar ein Humorist ertragen, und wenn er wirklich noch so traurig ist.

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Humor spült nimmer des Lebens Ernst Hinweg wie leichten Sand, Er ist die Welle, die schmeichelnd küßt Des Felsens graue Wand.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Über das irdische Leid, wenn die Sonne der göttlichen Freiheit Durchbricht, spannt der Humor farbig als Bogen sich aus.

Geibel, E., Gedichte. Gedichte und Gedenkblätter, Stuttgart 1865

Wenn ich mich mitunter an einem Narren erfreuen will, muss ich nicht lange suchen: Ich lache über mich selbst.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 50. Brief. Übers. Internet Originaltext: Si quando fatuo delectari volo, non est mihi longe quaerendus: me rideo

Echter Humor ist Gemütssache.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Lustig sind die Leichtsinnigen, ausgelassen die Unfertigen, heiter die Resignierten.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

In manchen Menschen spannt sich ein bleibender Regenbogen vom Herzen zum Auge, vom Auge zum Herzen − von solch einem Menschen sagt man: er hat Humor.

Ernst, Frieden und Freude, 1920