Humor Sprüche – leben
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Nur wer das Leben ernst, bitter ernst nimmt, hat auch wirklich Humor.
Der Humor nimmt die Welt hin, wie sie ist, sucht sie nicht zu verbessern und zu belehren, sondern sie mit Weisheit zu ertragen.
Gibt es schließlich eine bessere Form, mit dem Leben fertig zu werden, als mit Liebe und Humor?
Der Humor trägt die Seele über Abgründe hinweg und lehrt sie mit dem eigenen Leid zu spielen.
Der Humor hat seine bunte Schalksflagge und pflanzt sie oft neben ganz schweren Ereignissen auf. Über offenen Gräbern gaukeln Falter, in Grabesgesänge schallt Kinderlachen von der Straße. Aber auch der Ernst hat seine Flagge. Die dunkle Fahne mit den mystischen Zeichen unserer Verhängnisse.
Nichts an einem Menschen ist so ernst zu nehmen, wie sein Humor. Daran zeigt sich, ob einer die ganze Wahrheit will.
Ob man Humor hat, zeigt sich erst in ernsten Situationen.
Und kommt es dir zuweilen vor, als ächze schwer dein Lebenskarren, öl rasch die Räder mit Humor, dann hört er wieder auf, zu knarren.
Es gibt im Leben keine bessere Waffe als den Humor.
Aus harter Kindheit, aus viel eigenem Leid, wenn der Mensch danach geartet ist, kann etwas Köstliches entsprießen; der wahre Humor, der wie das Edelweiß nicht in fettem Boden gedeiht, sondern zwischen rauhen Felsen.
Wer aus einer Quelle trinken will, muß sich bücken; wer sich nicht bücken will, der muß verdursten – hierauf beruht das Elend aller hochmütigen, aller verhärteten Seelen.
Im Feuer wird Gold, in Leiden das Herz geprüft.
Es gibt einen Ernst für alle; aber nur einen Humor für wenige.
O Liebe, diejenigen, welche mit heiterm Lächeln den uralten, bittern Kampf führen, können in der rechten Stunde und zumal in der Stunde des Sieges ernst genug sein. Sie vor allen andern Erdenbürgern werden am wenigsten es wagen, des Lebens rätselhafte Tiefen durch leichtsinnigen Scherz zu überbrücken.
Humor ist der Schwimmgürtel auf dem Strome des Lebens.
Manche Menschen sind nur dann ernst zu nehmen, wenn sie lachen.
Stets wandeln wir am Abgrund dicht Stets wandeln wir am Abgrund dicht, Wo Tief und Dunkel schrecken, Aus dem ein Tod und letzt' Gericht Die Drachenhälse recken! Wir wandeln, ahnen nicht Gefahr, So sorglos wie die Kinder… Da strauchelst du und gleitest gar Und gleitest ab geschwinder! Jetzt gilt's! Ist keine Latsche da, An der du dich kannst halten? Umfassen nicht, dem Sturze nah, Dich rettende Gestalten?… Humor, so heißt die Latsche schlicht Gleich Göttern hochgeboren – Erhascht du sie im Gleiten nicht, Dann, Freund, bist du verloren!
Über das irdische Leid, wenn die Sonne der göttlichen Freiheit Durchbricht, spannt der Humor farbig als Bogen sich aus.
Wir vermögen nur diejenigen Personen und Situationen mit wahrem Humor zu behandeln, denen wir innerlich überlegen sind.