Krieg Sprüche – arbeit

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Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.

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Verflucht sei Krieg, verflucht das Werk der Waffen.

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Der Krieg ist eine Kuh, die zwischen Dornen gemolken wird.

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Der Krieg ist kein Pfänderspiel.

Wander (Hg.), Deutsches Sprichwörter-Lexikon, 5 Bde., 1867-80

Kriege und Geschäftsbücher werden mit Gott geführt.

Kraus, Nachts. Aphorismen, 1924. VI. Nachts

Der Krieg lohnt seinen Herrn wie der Teufel seinen Knecht.

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Das Kriegshandwerk läßt sich nicht abschaffen und die Rüstungen lassen sich nicht einstellen.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Erster Teil. Buch VII - Mong Tsiu Gi. 2. Kapitel: Über den Gebrauch des Militärs / Dang Bing

Es ist der Krieg ein roh gewaltsam Handwerk, Man kommt nicht aus mit sanften Mitteln; alles Läßt sich nicht schonen.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 1. Akt, 2. Auftritt, ILLO

Krieg ist der Beruf des Menschen.

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Der beste Kaufmann ist der Krieg. Er macht aus Eisen Gold.

Schiller, Demetrius. Fragment, 1805; uraufgeführt in Weimar am 15. Februar 1857. Erster Aufzug, 4. Szene, Marina

Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede. Ich habe noch niemanden gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte. Die beutegierige Canaille hat von eh und je auf Krieg spekuliert.

Ossietzky, in: Die Weltbühne. Offener Brief an Reichswehrminister Groener, 8. Dezember 1931

An Peter Panter Peter Panter, Mitarbeiter! Steig doch auf die hohe Leiter! Singe doch von aktuellen Zeitgenossenzwischenfällen! Laß die Liebe, laß die Damen mit dem freundlich blonden Namen; laß die bunten Busentücher – und vor allem: laß die Bücher! Laß sie Bücher schreiben, drucken – wozu da hinuntergucken! Frisch! hinein ins volle Leben! Aktuell mußt du dich geben! Sieh mich an! Fast jede Woche pfeif ich auf dem Flötenloche: Reichstag, Wahlrecht, Osten, Westen, Presse, Orden, Schweinemästen –! Tanz die nationale Runde! Kennst du das Gebot der Stunde? Höcker macht das viel gewandter, Peter Panter, Peter Panter! Du mußt aktueller schwätzen, und man wird dich höher schätzen! Lerne du im Hurraschrein: man darf nicht beschaulich sein.

Tucholsky, Werke 1907-1935. In: Die Weltbühne, 11.07.1918, Nr. 28 (Theobald Tiger), wieder in: Fromme Gesänge. Aus großer Zeit, 1919