Krieg Sprüche – erfahrung

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Der Krieg, wie sehr er immer als irrational, ungerecht, als ein notwendiges oder wenigstens historisches Übel angesehen werden mag, bildet vom ethischen Gesichtspunkt aus doch zugleich eine Schule, eine harte und gefahrvolle, aber vorzügliche Schule der Hingebung des Einzelnen an die Gesamtheit.

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Kriegsführen ist keine Wissenschaft, sondern eine Kunst.

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Der Krieg macht mehr böse Menschen, als er deren wegnimmt.

Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, 1793. Erstes Stück. Von der Einwohnung des bösen Prinzips neben dem Guten: oder Über das radikale Böse in der menschlichen Natur. Kant zitiert hier Antisthenes

Jeder Krieg ist ein schweres Übel, und der wirkliche Gewinn aus demselben liegt oft genug auf einem ganz anderen Gebiete, als auf dem materieller Erwerbungen. Nur derjenige Krieg bleibt in der Erinnerung später Zeiten als ein wohltätiger verzeichnet, der für die bessere Einsicht der Menschen dauernde Frucht gebracht hat.

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Besser weichen als die Schlacht verlieren.

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Wo Heere zogen, wachsen Disteln und Dornen. Nach Kriegen kommen stets Hungerjahre. Doch der Weise ist auf Entscheidung aus, aber er entscheidet fern der Gewalt.

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Wer nicht weiß, was Krieg ist, der gehe in den Krieg.

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Das größte Unglück ist eine verlorene Schlacht, das zweitgrößte eine gewonnene.

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Ein kluger Mensch muss alles versuchen, bevor er zu den Waffen greift.

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Krieg ist der Weg Gottes, Amerikanern Geografie beizubringen…

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Der Krieg ist eine Schule aller Laster.

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Krieg hat noch nie etwas erreicht, das wir ohne nicht besser erreichen könnten.

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Während sich auf anderen Gebieten Irrtümer bisweilen wieder gutmachen lassen, ist dies bei Fehlern, die man im Kriege begeht, unmöglich, weil sie sich sogleich rächen.

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Der Krieg ist eine Serie von Fehlschlägen, aus der ein Sieger hervorgeht.

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Auf einem Fest in Los Angeles fragte ich einen ordengeschmückten jungen Marineinfanteristen, wo er herstamme. "Geboren bin ich in Brooklyn", erwiderte er, "und aufgewachsen in Vietnam."

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Man ist in Europa ein Mal Staatsbürger und zweiundzwanzig Mal Ausländer. Wer weise ist: dreiundzwanzig Mal.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Nationales [2], in: Die Weltbühne, 25.11.1924, Nr. 48 (Peter Panter), wieder in: Mit 5 PS, 1928

Jeder Irrthum hat seine Schule, sein Auditorium. Keiner kann so übertüncht werden, als die Idee vom Kriege. Wahrlich! ein übertünchtes Grab!

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Stets wurde ich gewahr, daß alle großen Nationen ihre Wehrhaftigkeit und Geistesstärke im Krieg erworben haben; daß der Krieg sie unterrichtet, der Friede sie betrogen, der Krieg sie geschult, der Friede sie irregeführt hat; mit einem Wort, daß der Krieg sie geschaffen, der Frieden sie getötet hat.

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Krieg erscheint denen schön, die ihn nicht erfahren haben.

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In einer Schlacht zahlt immer der Gewinner den Preis.

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All das Unglück, das ihr erlitten habt, hat euch noch nicht darüber belehrt, was ihr tun sollt, um den Krieg zu vermeiden.

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