Krieg Sprüche – freundschaft

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Der Krieg ist niemandes Bruder.

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Geborgte Soldaten taugen nichts.

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Der Krieg macht die Männer zu Räubern, und der Frieden knüpft sie auf.

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Der Krieg zwischen zwei gebildeten Völkern ist ein Hochverrat an der Zivilisation.

Sylva, Vom Amboß, 1890

Krieg ist die Hälfte der Wahrheit. Frieden ist die andere Hälfte. Auf welcher Seite bist du?

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Es gibt keine anderen Kriege als Bruderkriege, weil alle Menschen Brüder sind.

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Der Krieg ist die Freiheit gewisser Barbaren, darum ist es kein Wunder, daß sie ihn lieben.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1848

Der Krieg wird Freunden und Feinden schwer.

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Und daß nur ja niemand sich auf die Freundschaft verlasse, die zwischen uns und einem Nachbarvolke in Friedenszeiten waltet. Dergleichen kommt an den leitenden Stellen gar nicht in Betracht. Das sind Harmlosigkeiten in Zivil. Durch die militärische Disziplin haben heutzutage die Regierungen, zumal die mit den Scheinparlamenten, ihre Untertanen fest in der Hand, samt deren Köpfen und Herzen, und mit den eigenmächtigen Völkerverbrüderungen ist es aus. Oder können Sie sich ein Armeekorps vorstellen, das uns zuliebe den Gehorsam verweigerte: "Gegen die Schweizer marschieren wir nicht. Denn das sind Freunde." Vor dem militärischen Kommandoruf und dem patriotischen Klang der Kriegstrompete verstummen alle andern Töne, auch die Stimme der Freundschaft.

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Ich bringe den Krieg. Nicht zwischen Volk und Volk: ich habe kein Wort, um meine Verachtung für die fluchwürdige Interessen-Politik europäischer Dynastien auszudrücken, welche aus der Aufreizung zur Selbstsucht Selbst<üb>erhebung der Völker gegeneinander ein Prinzip und beinahe eine Pflicht macht.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. Dezember 1888 – Anfang Januar 1889

Der Krieg schafft schon Gefährten, Schrecken erregt nur das alltägliche Gerede.

Petrarca, F., Briefe. An Kaiser Karl IV. in Prag

Es ist keine Wendung zum Besseren möglich, solange die abendländischen Völker auf dem Kriegsfuß miteinander stehen, anstatt sich zu einem lebendigen Ganzen zu verbinden, indem ihre antagonistische Politik sich in eine kooperative Politik verwandelte.

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Begünstigt werden die Kriege durch die systematisch genährten Vorurteile des einen Volkes gegen das andere.

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Wann wird die Zeit anbrechen, wo sich die Fürsten nicht gegenseitig ihre Throne, sondern die Völker gegenseitig ihre Freiheiten verbürgen?

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Ihr führt Krieg? Ihr fürchtet euch vor einem Nachbarn? So nehmt doch die Grenzsteine weg – so habt ihr keinen Nachbarn mehr.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. November 1882 – Februar 1883

Die Gefühle für Gerechtigkeit, Anständigkeit und Treue, welche sich auf anerkannte Gleichheit der Rechte gründen, verlieren in Bürgerkriegen ihre Kraft, wo jeder Teil in dem andern einen Verbrecher sieht, und sich selbst das Strafamt über ihn zueignet.

Schiller, Geschichte der Unruhen in Frankreich, welche der Regierung Heinrichs IV. vorangingen bis zum Tode Karls IX., 1791

– Dein Name werde geheiligt – kann Gottes Name mehr entheiligt werden als durch gegenseitigen Krieg?

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Nach der Schlacht Sie hatten gehaßt und gestritten Die Nacht bis zum Morgenrot. Nun liegen sie zwischen zwei Gräben, Bleichwangig, schwerwund oder tot. Zwei Feinde kriechen zusammen; Befreit von des Hasses Trug Verbindet ein jeder die Wunden, Die wild er dem andern schlug.

Bosshart, J., Gedichte

Ich habe keine Angst vor einem Heer von Löwen, das von einem Schaf angeführt wird. Ich habe aber Angst vor einem Heer von Schafen, das von einem Löwen angeführt wird.

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Das Verhältnis der Dinge und nicht das der Menschen zueinander ruft den Krieg hervor…

Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes (Du Contrat social ou Principes du droit politique), entstanden 1754-58, Erstdruck 1762

Nun sieht man zu gleicher Zeit fünf bis sechs kriegführende Mächte, bald drei gegen drei, bald zwei gegen vier, bald eine gegen fünf, die sich alle gleichermaßen verabscheuen und sich abwechselnd verbünden oder befehden; aber alle einig in dem einen Punkt, so viel als möglich Unheil zu stiften.

Voltaire, Kleine philosophische Aufsätze. Wider den Krieg