Krieg Sprüche – glück

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Unsre modernen Kriege machen viele unglücklich, indessen sie dauern, und niemand glücklich, wenn sie vorbei sind.

Goethe, Italienische Reise, 1786-88, auf der Grundlage der Reisetagebücher überarbeitet 1813-17. Zweiter römischer Aufenthalt, 6. September 1787

Ein Krieg, der in seinem Anfange ungerecht ist, wird durch ein glückliches Ende nimmer gerecht.

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Sich an der Eroberung zu ergötzen bedeutet, sich am Verlust menschlichen Lebens zu erfreuen.

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Es ist sonderbar, daß Deutschland nie sein Glück durch Waffen machen konnte.

Schiller, F., Gespräche. Mit Karoline von Wolzogen, 28. März 1801

Wer Krieg wünscht, möge ihn zu Hause haben.

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Ein Krieg, selbst der siegreichste, ist ein nationales Unglück.

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Das größte Unglück ist eine verlorene Schlacht, das zweitgrößte eine gewonnene.

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Besser ein Ei im Frieden als ein Ochse im Krieg.

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Ein Pferd! Ein Pferd! Ein Königreich für ein Pferd!

Shakespeare, König Richard III. (The Tragedy of King Richard the Third), Erstdruck 1597

Vier G dürfen einem Feldherrn nicht fehlen: Geld, Geduld, Genie und Glück.

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Drei schwitzende Schuster sind so gut wie ein Zhuge Liang.

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Der Krieg bringt manchem Glück, aber es kommt nicht jeder zurück.

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Krieg ist zuerst die Hoffnung, daß es einem besser gehen wird, hierauf die Erwartung, daß es dem andern schlechter gehen wird, dann die Genugtuung, daß es dem andern auch nicht besser geht, und hernach die Überraschung, daß es beiden schlechter geht.

Kraus, Nachts. Aphorismen, 1924. VI. Nachts

Wer im Krieg will Unglück han, Fang es mit den Deutschen an.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Im Krieg und in der Lotterie, wer gewinnt, das weiß man nie.

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Der Krieg ist gar keine Kunst, und der Zufall entscheidet allein über das Schlachtenglück. Von zwei Generälen, die einander gegenüberstehen und die beide dumm sind, muß notgedrungen einer den Sieg davontragen.

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Glückselig der Staat, welcher in Friedenszeiten den Krieg fürchtet – unselig der, welcher ihn in Friedenszeiten nährt.

Inschrift. Lateinische Inschrift im Breslauer Rathaus

O schöner Tag! wenn endlich der Soldat Ins Leben heimkehrt, in die Menschlichkeit, Zum frohen Zug die Fahnen sich entfalten, Und heimwärts schlägt der sanfte Friedensmarsch.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 1. Akt, 4. Auftritt,

Das Glück der Schlachten ist das Urteil Gottes.

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. Prolog, 3. Auftritt, Thibaut

Krieg erscheint denen schön, die ihn nicht erfahren haben.

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Es ist ein schöner, glücklicher Traum, der vom ewigen Frieden, aber vielleicht wird immer Krieg in der Welt sein müssen, damit wir begreifen lernen, welchen Wert und Inhalt das Leben haben soll.

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