Krieg Sprüche – hoffnung

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Was sind Hoffnungen, was sind Entwürfe, Die der Mensch, der vergängliche, baut?

Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Ein Dritter

Nach jedem verheerenden Krieg ist alles Volk freudiger zur Tugend, zur Gerechtigkeit, zur Eintracht, zur gegenseitigen Hilfe und zu menschenfreundlichen Unternehmungen.

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Schlimmer als Krieg ist allein die Furcht vor Krieg.

Seneca, Thyestes. V. 572. Übers. Internet Originaltext: Peior est bello timor ipse belli

Krieg den Palästen, Friede den Hütten.

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Das Trauerspiel von Afghanistan 1859 Der Schnee leis' stäubend vom Himmel fällt, Ein Reiter vor Dschellalabad hält, "Wer da!" - "Ein britischer Reitersmann, Bringe Botschaft aus Afghanistan." Afghanistan! Er sprach es so matt; Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt, Sir Robert Sale, der Kommandant, Hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand. Sie führen ins steinerne Wachthaus ihn, Sie setzen ihn nieder an den Kamin, Wie wärmt ihn das Feuer, wie labt ihn das Licht, Er atmet hoch auf und dankt und spricht: "Wir waren dreizehntausend Mann, Von Kabul unser Zug begann, Soldaten, Führer, Weib und Kind, Erstarrt, erschlagen, verraten sind. Zersprengt ist unser ganzes Heer, Was lebt, irrt draußen in Nacht umher, Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt, Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt." Sir Robert stieg auf den Festungswall, Offiziere, Soldaten folgten ihm all', Sir Robert sprach: "Der Schnee fällt dicht, Die uns suchen, sie können uns finden nicht. Sie irren wie Blinde und sind uns so nah, So laßt sie's hören, daß wir da, Stimmt an ein Lied von Heimat und Haus, Trompeter blast in die Nacht hinaus!" Da huben sie an und sie wurden's nicht müd', Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied, Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang, Dann Hochlandslieder wie Klagegesang. Sie bliesen die Nacht und über den Tag, Laut, wie nur die Liebe rufen mag, Sie bliesen – es kam die zweite Nacht, Umsonst, daß ihr ruft, umsonst, daß ihr wacht. "Die hören sollen, sie hören nicht mehr, Vernichtet ist das ganze Heer, Mit dreizehntausend der Zug begann, Einer kam heim aus Afghanistan."

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Kriegslied 's ist Krieg! 's ist Krieg! O Gottes Engel wehre, Und rede du darein! 's ist leider Krieg – und ich begehre Nicht schuld daran zu sein! Was sollt ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen Und blutig, bleich und blaß, Die Geister der Erschlagnen zu mir kämen, Und vor mir weinten, was? Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten, Verstümmelt und halb tot Im Staub sich vor mir wälzten, und mir fluchten In ihrer Todesnot? Wenn tausend tausend Väter, Mütter, Bräute, So glücklich vor dem Krieg, Nun alle elend, alle arme Leute, Wehklagten über mich? Wenn Hunger, böse Seuch und ihre Nöten Freund, Freund und Feind ins Grab Versammleten, und mir zu Ehren krähten Von einer Leich herab? Was hülf mir Kron und Land und Gold und Ehre? Die könnten mich nicht freun! 's ist leider Krieg – und ich begehre Nicht schuld daran zu sein!

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. Vierter Teil

Kein Heil ist im Krieg; den Frieden verlangen wir alle.

Vergil, Aeneis, entstanden 29-19 v. Chr

Wer Krieg wünscht, möge ihn zu Hause haben.

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Um eine Schlacht zu gewinnen, ist es nötig, dem Heer Vertrauen zu sich selbst und auf den Feldherrn einzuflößen.

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Und keiner bleibt verschont im Krieg, und das gottlose Treiben rettet den Gottlosen nicht.

Altes Testament. Der Prediger Salomo (Kohelet) (#Pred 8,8)

Verflucht sei Krieg, verflucht das Werk der Waffen.

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Krieg und Hetzerei jeglicher Sorte ist Heimweh nach dem Wüsten.

Hille, Gestalten und Aphorismen, in: Gesammelte Werke von Peter Hille, Band 2, hg. von seinen Freunden 1904 (posthum)

Nach Krieg und Brand Kommt Gottes Segen ins Land.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Krieg dem Kriege! Und Friede auf Erden.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Krieg dem Kriege, in: Ulk, 13.06.1919, Nr. 24 (Theobald Tiger)

Auch im Krieg ist Gott auf beiden Seiten.

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Alle hassen den Krieg, aber den Soldaten wird zugejubelt.

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Der Krieg ist kein Pfänderspiel.

Wander (Hg.), Deutsches Sprichwörter-Lexikon, 5 Bde., 1867-80

Der Krieg beugt viel Recht und biegt viel Unrecht zurecht.

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Der Krieg macht einen reich und zehn arm.

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Der Krieg zerstört, der Friede ernährt.

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Die Ersten, die auf dem Schlachtfeld eintreffen, erwarten den Gegner mit Ruhe. Die Letzten, die eintreffen und sogleich in die Schlacht geführt werden, sind bereits erschöpft [und verlieren.]

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