Krieg Sprüche – kinder
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Der Krieg macht mehr böse Menschen, als er deren wegnimmt.
Im Frieden begraben die Söhne ihre Väter, im Kriege aber der Vater die Söhne.
In den Sünden der Herrscher nisten Kriege.
Krieg bestraft Strafende und Bestrafte.
Der Krieg ernährt sich selbst.
Wer nicht weiß, was Krieg ist, der gehe in den Krieg.
Ein Krieg ohne Geld ist wie ein Blasebalg ohne Luft.
Krieg ist eine zu ernste Angelegenheit, als daß man ihn dem Militär anvertrauen könnte.
Menschen wollen Krieg, der Krieg will Menschen.
Der Mensch kennt nicht den Namen des ersten Opfers eines jeden Krieges. Obwohl es immer den gleichen Namen trug, denn es heißt »Unschuld«.
Es gab nie einen guten Krieg oder einen schlechten Frieden.
Der Krieg ist schrecklich wie des Himmels Plagen.
Klingt das Schwert, so bricht der Herd.
Ach! armes Land, Das fast vor sich erschrickt! Nicht unsre Mutter Kann es mehr heißen, sondern unser Grab: Wo nur, wer von nichts weiß, noch etwa lächelt; Wo Seufzen, Stöhnen, Schrei'n die Luft zerreißt, Und keiner achtet drauf; Verzweifeln gilt Für töricht Übertreiben; keiner fragt: »Um wen?« beim Grabgeläut'; der Wackern Leben Welkt schneller als der Strauß auf ihrem Hut, Sie sterben, eh' sie krank sind.
Im Krieg sind es immer die Schuhe, die am meisten fehlen.
Der Krieg ist eine Schule aller Laster.
Des Krieges Eltern heißen Schwachsinn und Trägheit.
Wer ist wohl so unverständig, daß er den Krieg wählt statt des Friedens? Im Frieden werden die Väter von ihren Kindern begraben, im Krieg aber die Kinder von ihren Vätern.
Leiden, ach, zu allen Zeiten muß der kleine Mann, wenn die Großen streiten.
Die blut'ge Saat gedieh zu blut'ger Ernte.
Wer weiß wo. Auf Blut und Leichen, Schutt und Qualm, auf roßzerstampften Sommerhalm die Sonne schien. Es sank die Nacht. Die Schlacht ist aus, und mancher kehrte nicht nach Haus einst von Kolin. Ein Junker auch, ein Knabe noch, der heut das erste Pulver roch, er mußte dahin. Wie hoch er auch die Fahne schwang, der Tod in seinen Arm ihn zwang, er mußte dahin. Ihm nahe lag ein frommes Buch, das stets der Junker mit sich trug am Degenknauf. Ein Grenadier von Bevern fand den kleinen erdbeschmutzten Band und hob ihn auf. Und brachte heim mit schnellem Fuß dem Vater diesen letzten Gruß, der klang nicht froh. Dann schrieb hinein die Zitterhand: »Kolin. Mein Sohn verscharrt im Sand, wer weiß wo.« Und der gesungen dieses Lied, und der es liest, im Leben zieht noch frisch und froh. Doch einst bin ich und bist auch du verscharrt im Sand, zur ewigen Ruh, wer weiß wo.