Krieg Sprüche – kurz

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Krieg frisst Gold und scheißt Kieselsteine.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der Säbel hat kein Erbarmen, die Kugel keine Augen.

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Krieg macht die Kirchen leer und den Kirchhof voll.

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Der Krieg ist das größte Übel, das einem Staate, das einer Nation widerfahren kann. Es muß daher die Hauptsorge sein, alle nur immer mögliche Kraft gleich beim ersten Ausbruche aufzubieten, alles anzuwenden, damit derselbe so kurz als nur immer sein kann und bald auf die möglichst günstigste Art entschieden wird.

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Krieg verlangt viele Hände, aber nur einen Kopf.

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Krieg macht die Erde leer und die Hölle voll.

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Krieg! Es würde genügen, den Feind wissen zu lassen: Kommt bloß nicht! Wir haben Typhus.

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Besser heiße Kugeln, als heiße Worte.

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Krieg ist eine Methode, einen politischen Knoten mit den Zähnen zu lösen, wenn man ihn nicht mit der Zunge lösen kann.

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Der dreißigjährige Krieg war ein Gewitter bei Nacht, auf das kein Regenbogen folgte.

Menzel, Streckverse, 1823

Das Knie Ein Knie geht einsam durch die Welt. Es ist ein Knie, sonst nichts! Es ist kein Baum! Es ist kein Zelt! Es ist ein Knie, sonst nichts. Im Kriege ward einmal ein Mann erschossen um und um. Das Knie allein blieb unverletzt – als wär’s ein Heiligtum. Seitdem geht’s einsam durch die Welt. Es ist ein Knie, sonst nichts. Es ist kein Baum, es ist kein Zelt. Es ist ein Knie sonst nichts.

Morgenstern, C., Gedichte. Galgenlieder, entstanden 1895-1906, erschienen 1981

Im Kriege schweigt das Recht.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846