Krieg Sprüche – neuanfang

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Wenn der Krieg anfängt, so muß der Teuffel die Höll umb hundert tausend Klaffter weiter machen.

Lehmann (Hg.), Florilegum Politicum. Politischer Blumengarten, 1630. Originaltext

Die Ersten Die Ersten sinds, sie sind im besten Zug Vom willenlosen Haufen sich zu lösen. Erkennend eitel Schimmer, seichten Trug Der großen Reden abgenützte Blößen, Klangvolle Phrasen, ein vereinter Schwall Der überflutet Erdehöhen und Täler, Allüberall der gleiche Wiederhall, Der gleiche Köder und der gleiche Wähler. Wohl wächst der Massen Schrei nach Glück und Brot Doch übertönt er nicht die Worte der Vertreter, Es fallen Opfer tiefster Seelennot, Die Masse fällt dein Zeichen der Verräter. So lausch ich freudig, wenn mit wildem Schrei Die Brust erfüllt von froher Zukunft ahnen Sich einer ringt vom Heerdentaumel frei Kraftvoll empor auf selbstgewollten Bahnen.

Ball, H., Gedichte. Erstdruck 1916. Originaltext

Ein Krieg aber muss auf solche Art begonnen werden, dass offenbar nichts anderes als der Friede das Ziel ist.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Bellum autem ita suscipiatur, ut nihil aliud nisi pax quaesita videatur

Krieg lässt den Strom aller Übel zugleich losbrechen.

Erasmus von Rotterdam, Adagia, 1510-35. Übers. Internet Originaltext: Bellum universum malorum agmen semel effundit.

Jeder Krieg endigt wo er beginnen sollte.

Oesch (Hg.), Spanische Sprichwörter, ausgewählt und gesammelt von Will A. Oesch, Zürich 1945