Krieg Sprüche – trauerkarte
43 Sprüche gefunden
Der Krieg macht mehr böse Menschen, als er deren wegnimmt.
Es ist tragisch, dass die seelenlos gewordene Welt ihre Verödung nicht fühlte, bis der Krieg wie ein Blitz in das Elend zündete.
Das Trauerspiel von Afghanistan 1859 Der Schnee leis' stäubend vom Himmel fällt, Ein Reiter vor Dschellalabad hält, "Wer da!" - "Ein britischer Reitersmann, Bringe Botschaft aus Afghanistan." Afghanistan! Er sprach es so matt; Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt, Sir Robert Sale, der Kommandant, Hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand. Sie führen ins steinerne Wachthaus ihn, Sie setzen ihn nieder an den Kamin, Wie wärmt ihn das Feuer, wie labt ihn das Licht, Er atmet hoch auf und dankt und spricht: "Wir waren dreizehntausend Mann, Von Kabul unser Zug begann, Soldaten, Führer, Weib und Kind, Erstarrt, erschlagen, verraten sind. Zersprengt ist unser ganzes Heer, Was lebt, irrt draußen in Nacht umher, Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt, Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt." Sir Robert stieg auf den Festungswall, Offiziere, Soldaten folgten ihm all', Sir Robert sprach: "Der Schnee fällt dicht, Die uns suchen, sie können uns finden nicht. Sie irren wie Blinde und sind uns so nah, So laßt sie's hören, daß wir da, Stimmt an ein Lied von Heimat und Haus, Trompeter blast in die Nacht hinaus!" Da huben sie an und sie wurden's nicht müd', Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied, Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang, Dann Hochlandslieder wie Klagegesang. Sie bliesen die Nacht und über den Tag, Laut, wie nur die Liebe rufen mag, Sie bliesen – es kam die zweite Nacht, Umsonst, daß ihr ruft, umsonst, daß ihr wacht. "Die hören sollen, sie hören nicht mehr, Vernichtet ist das ganze Heer, Mit dreizehntausend der Zug begann, Einer kam heim aus Afghanistan."
Kriegslied 's ist Krieg! 's ist Krieg! O Gottes Engel wehre, Und rede du darein! 's ist leider Krieg – und ich begehre Nicht schuld daran zu sein! Was sollt ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen Und blutig, bleich und blaß, Die Geister der Erschlagnen zu mir kämen, Und vor mir weinten, was? Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten, Verstümmelt und halb tot Im Staub sich vor mir wälzten, und mir fluchten In ihrer Todesnot? Wenn tausend tausend Väter, Mütter, Bräute, So glücklich vor dem Krieg, Nun alle elend, alle arme Leute, Wehklagten über mich? Wenn Hunger, böse Seuch und ihre Nöten Freund, Freund und Feind ins Grab Versammleten, und mir zu Ehren krähten Von einer Leich herab? Was hülf mir Kron und Land und Gold und Ehre? Die könnten mich nicht freun! 's ist leider Krieg – und ich begehre Nicht schuld daran zu sein!
Wo Heerhaufen lagern, gehen Disteln und Dornen auf.
Sich an der Eroberung zu ergötzen bedeutet, sich am Verlust menschlichen Lebens zu erfreuen.
Im Kriege verlieren alle, auch die Sieger.
Gott blies und sie verschwanden.
Ja, der Krieg verschlingt die Besten!
Ein preußischer General stirbt, aber er hinterläßt keine Memoiren.
Der Krieg würde aufhören, wenn die Toten zurückkehren könnten.
Den Toten zur Ehr Den Lebenden zur Mahnung Den Kommenden zur Warnung
Ach! armes Land, Das fast vor sich erschrickt! Nicht unsre Mutter Kann es mehr heißen, sondern unser Grab: Wo nur, wer von nichts weiß, noch etwa lächelt; Wo Seufzen, Stöhnen, Schrei'n die Luft zerreißt, Und keiner achtet drauf; Verzweifeln gilt Für töricht Übertreiben; keiner fragt: »Um wen?« beim Grabgeläut'; der Wackern Leben Welkt schneller als der Strauß auf ihrem Hut, Sie sterben, eh' sie krank sind.
Krieg ist das einzige Spiel, wo beide Parteien verlieren.
Im Krieg sind es immer die Schuhe, die am meisten fehlen.
Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Krieg getötet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg.
Auf euer Haupt wälzt er der Witwen und der Waisen Tränen, der toten Männer Blut, der Weiber Gram um Gatten, Väter und um Anverlobte, die dieser grimme Streit verschlingen wird.
Der Krieg wird Freunden und Feinden schwer.
Jeder Krieg ist eine Niederlage. Denn Krieg vernichtet Leben.
Den nächsten Krieg gewinnt der Tod.
Der Krieg ist eine der schwersten Kalamitäten, welche die Einwohner eines Staates bedrücken können. Gleichviel, ob wir auf die Verluste der Menschenleben, oder auf den Ruin der Agrikultur blicken; auf die Stockung im Handel und Gewerbe und die daraus hervorgehende Not in den Familien oder auf die grausamen Gesinnungen, welche durch den Zusammenschluß mächtiger Reiche erzeugt werden; seine Folgen sind stets verderblich für das Glück und die Sitten der menschlichen Gesellschaft.