Krieg Sprüche – zeit

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Was sind Hoffnungen, was sind Entwürfe, Die der Mensch, der vergängliche, baut?

Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Ein Dritter

Schlachtfelder sind wir allesamt, auf denen Götter sich bekriegen.

Morgenstern, Epigramme und Sprüche, 1922 (posthum)

Im Frieden begraben die Söhne ihre Väter, im Kriege aber der Vater die Söhne.

Herodot, Historien. Krösus und Solon

Es ist tragisch, dass die seelenlos gewordene Welt ihre Verödung nicht fühlte, bis der Krieg wie ein Blitz in das Elend zündete.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Krieg übertrifft den Frieden wie der Tag die Nacht.

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Die Völker kämpfen um das Recht, und werden ewiglich darum kämpfen. Krieg ist, weil die irdische und menschliche Natur es so will.

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Der Krieg ist eine Geißel; er ist ein notwendiges Übel, weil die Menschen verderbt und böse sind, weil die Annalen der Welt bezeugen, daß man ihn zu allen Zeiten geführt hat, und vielleicht, weil der Schöpfer der Natur gewollt hat, daß es unaufhörlich Umwälzungen gibt, um die Menschen zu überzeugen, daß es diesem sublinarischen Reich nicht Beständiges gibt.

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Es ist etwas Entsetzliches in einer Zeit, wo nur die Idee siegt, mit den Waffen in der Hand zu sterben.

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Wenn das Reich dem Weg folgt, ziehen die Pferde Wagen mit Dünger über die Felder. Wenn das Reich den Weg verliert, ziehen die Pferde Streitwagen in die Städte.

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Wo Heerhaufen lagern, gehen Disteln und Dornen auf.

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… im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.

Plutarch, Parallelbiographien (Vitae parallelae), entstanden ab 96 n. Chr. Originaltext: Ceterum censeo carthaginem esse delendam.

Im Kriege verlieren alle, auch die Sieger.

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Der ewige Friede paßt als Aufschrift über Kirchhofspforten; denn nur die Toten schlagen sich nicht mehr.

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Krieg aller gegen alle.

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Kriege können nicht verhindert werden, man kann sie lediglich zum Vorteil anderer hinauszögern.

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Der Friede erwirbt und erhält den Besitz, der Krieg dagegen verzehrt und verschwendet ihn.

Cassius Dio, Römische Geschichte, 3. Jhdt. n. Chr. Fragmente, übersetzt von D. Leonhard Tafel 1831

Und keiner bleibt verschont im Krieg, und das gottlose Treiben rettet den Gottlosen nicht.

Altes Testament. Der Prediger Salomo (Kohelet) (#Pred 8,8)

Verflucht sei Krieg, verflucht das Werk der Waffen.

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Gott blies und sie verschwanden.

Inschrift. Text einer Gedenkmünze auf den Untergang der spanischen Armada, in den Niederlanden geprägt 1588

Ja, der Krieg verschlingt die Besten!

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Siegesfest, 1803

Nicht ewig freut man sich der Ruhe und des Friedens, und doch ist Unglück und Zerstörung nicht das Ende. Wenn das Gras vom Steppenfeuer verbrannt wird, sprießt es im Sommer wieder aufs neue.

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