Krieg Sprüche – zitat

23 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Krieg zitat

Diejenigen fürchten das Pulver am meisten, die es nicht erfunden haben.

Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Reisebilder. Vierter Teil. Englische Fragmente. 9. Die Emanzipation

Krieg ist eine zu ernste Angelegenheit, als daß man ihn dem Militär anvertrauen könnte.

Internet

Der Krieg ist nichts anderes als die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.

Clausewitz, Vom Kriege. Hinterlassenes Werk des Generals Carl von Clausewitz, hg. von Marie von Clausewitz, 1832-34. Übliche Zitierweise, Originalwortlaut: "Der Krieg ist nichts als eine Fortsetzung des politischen Verkehrs mit Einmischung anderer Mittel, um damit zugleich zu behaupten, daß dieser politische Verkehr durch den Krieg selbst nicht aufhört, nicht in etwas anderes verwandelt wird, sondern daß er in seinem Wesen fortbesteht, wie auch die Mittel gestaltet sein mögen, deren er sich bedient."

Menschen wollen Krieg, der Krieg will Menschen.

Internet

Ein junger Offizier empfahl dem römischen Feldherrn Quintus Cecilius Metelus, eine Festung anzugreifen und um zu beweisen, dass es ein ganz gefahrloses Unternehmen sei, sagte er: "Das wird uns höchstens zehn Mann kosten." Worauf Metelus fragte: "Bist du bereit, unter diesen zehn zu sein?"

Internet

Der Krieg hat seine Härten, sagte der Armeelieferant, da steckte er sich fünfhundert Fuder Heu in die Tasche.

Internet

Der Krieg macht einen reich und zehn arm.

Internet

Wer aufhört zu reden, beginnt den Krieg.

Internet

Willst du offenkundig sehen, was für eine gottlose Sache der Krieg ist, so nimm wahr, von welchen Leuten er geführt wird.

Internet

Über den Besitz von Geld und Gut entstehen alle Kriege.

Platon, Phaidon, entstanden um 380 v. Chr. 66c. Übersetzt von Friedrich Schleiermacher

Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Krieg getötet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Schnipsel [7], in: Die Weltbühne, 21.06.1932, Nr. 25 (Peter Panter)

Der Krieg ist eine Serie von Fehlschlägen, aus der ein Sieger hervorgeht.

Internet

Der Offensivkrieg ist der Krieg eines Tyrannen; wer sich jedoch verteidigt, ist im Recht.

Voltaire, Der Mann mit den vierzig Talern (L'Homme aux quarante écus), 1768

Der Ursprung alles Krieges aber ist Diebsgelüst.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 19. Zur Metaphysik des Schönen und Ästhetik

Wer Krieg predigt, ist des Teufels Feldprediger.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Mein ist alles! sprach das Gold; Mein ist alles! sprach der Stahl. Alles kauf' ich! sprach das Gold; Alles nehm' ich! sprach der Stahl.

Internet

Auf einem Fest in Los Angeles fragte ich einen ordengeschmückten jungen Marineinfanteristen, wo er herstamme. "Geboren bin ich in Brooklyn", erwiderte er, "und aufgewachsen in Vietnam."

Internet

Der Krieg ist die Mutter der Geschichte.

Internet

Die Kriege haben vielerlei Vorwände, aber nur eine Ursache – die Armee.

Internet

Wenn Fürsten Krieg wollen, so beginnen sie ihn und lassen dann einen arbeitsamen Rechtsgelehrten kommen, der beweist, daß es also Recht sei.

Internet

Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede. Ich habe noch niemanden gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte. Die beutegierige Canaille hat von eh und je auf Krieg spekuliert.

Ossietzky, in: Die Weltbühne. Offener Brief an Reichswehrminister Groener, 8. Dezember 1931