Krieg Sprüche – zukunft

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Bis an das Ende der Geschichte werden die Waffen ihr Recht behalten; und darin liegt die Heiligkeit des Krieges. – Die Größe des Krieges liegt gerade in jenen Zügen, welche die flache Aufklärung ruchlos findet.

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Unsre modernen Kriege machen viele unglücklich, indessen sie dauern, und niemand glücklich, wenn sie vorbei sind.

Goethe, Italienische Reise, 1786-88, auf der Grundlage der Reisetagebücher überarbeitet 1813-17. Zweiter römischer Aufenthalt, 6. September 1787

Was sind Hoffnungen, was sind Entwürfe, Die der Mensch, der vergängliche, baut?

Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Ein Dritter

Nach jedem verheerenden Krieg ist alles Volk freudiger zur Tugend, zur Gerechtigkeit, zur Eintracht, zur gegenseitigen Hilfe und zu menschenfreundlichen Unternehmungen.

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Ein Krieg, der in seinem Anfange ungerecht ist, wird durch ein glückliches Ende nimmer gerecht.

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Krieg übertrifft den Frieden wie der Tag die Nacht.

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Fernab am Horizont, auf Felsenrissen, Liegt der gewitterschwarze Krieg getürmt.

Kleist, H., Gedichte. Aus: Das letzte Lied

Es ist etwas Entsetzliches in einer Zeit, wo nur die Idee siegt, mit den Waffen in der Hand zu sterben.

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Wenn das Reich dem Weg folgt, ziehen die Pferde Wagen mit Dünger über die Felder. Wenn das Reich den Weg verliert, ziehen die Pferde Streitwagen in die Städte.

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Es wird fieberhaft an neuen Kriegsmitteln gearbeitet. Naive Gemüter glauben, gerade das Schauderhafte dieser Kriegsmittel verhindere den künftigen Krieg. Aber hat man das vor 1914 nicht auch geglaubt? Sind die Bomben gefüllt, so werden sie eines Tages auch platzen.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Solange es Schlachthöfe gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.

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Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als ein Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß!

Bismarck, Depeschen. Depesche vom 29. Juli 1870

Kein Heil ist im Krieg; den Frieden verlangen wir alle.

Vergil, Aeneis, entstanden 29-19 v. Chr

Der ewige Friede paßt als Aufschrift über Kirchhofspforten; denn nur die Toten schlagen sich nicht mehr.

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Kriege können nicht verhindert werden, man kann sie lediglich zum Vorteil anderer hinauszögern.

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Ich wollte, es würde Nacht oder die Preußen kämen.

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Nach Krieg und Brand Kommt Gottes Segen ins Land.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Nicht ewig freut man sich der Ruhe und des Friedens, und doch ist Unglück und Zerstörung nicht das Ende. Wenn das Gras vom Steppenfeuer verbrannt wird, sprießt es im Sommer wieder aufs neue.

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Krieg dem Kriege! Und Friede auf Erden.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Krieg dem Kriege, in: Ulk, 13.06.1919, Nr. 24 (Theobald Tiger)

Nur der Tod sieht das Ende des Krieges.

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Vorwärts, auf diese Entfernung könnten die doch nicht einmal einen Elefanten tref…

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