Leben Sprüche
Sprüche über das Leben und seine Bedeutung
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Das Leben ist ein Roman Gottes, laß ihn die Geschichte selber schreiben.
Zwei Meilen Trab Es sät der Huf, der Sattel knarrt, der Bügel jankt, es wippt mein Bart im immer gleichem Trabe. Auf stillen Wegen wiegt mich längst mein alter Mecklenburger Hengst im Trab, im Trab, im Trabe. Der sammetweichen Sommernacht Violenduft und Blütenpracht begleiten mich im Trabe. Ein grünes Blatt, ich nahm es mit, das meiner Stirn vorüberglitt im Trabe, Trabe, Trabe. Hut ab, ich nestle wohlgemut, Hut auf, schon sitzt das Zweiglein gut, ich blieb im gleichen Trabe. Bisweilen hätschelt meine Hand und liebkost Hals und Mähnenwand dem guten Tier im Trabe. Ich pfeif aus Flick und Flock ihm vor, er prustet, er bewegt das Ohr, und sing ihm eins im Trabe. Ein Nixchen, das im nahen Bach sich badet, plantscht und spritzt mir nach im Trabe, Trabe, Trabe. Und wohlig weg im gleichen Maß, daß ich die ganze Welt vergaß im Trag, im Trab, im Trabe. Und immer fort, der Fackel zu, dem Torfahrtlicht der ewigen Ruh, im Trabe, Trabe, Trabe.
Man braucht nicht viel Worte um das Leben zu beschreiben, oft reicht schon ein Satz.
Wandel und Wechsel Wähnen, glauben, fürchten, lieben, Sich erfreuen, sich betrüben. Bald sich wagen, bald besinnen, Oft verlieren, oft gewinnen, Auf der Bahn, wie sie gegeben, Dornig, rosig, holprig, eben, Sich vertiefen, sich erheben, Zwischen Furcht und Hoffnung schweben, Traum mit Wirklichkeit verweben, Doch, wo möglich, vorwärts streben: Das ist eben – Menschenleben
Laß' aus Mauern Blumen wachsen, dann hat das Leben die Oberhand.
Das Leben selbst ist weder gut noch böse, nur ein Platz für Gut und Böse.