Leben Sprüche – eltern
28 Sprüche gefunden
Das Leben, welches wir von unseren Eltern empfingen, ist ein heiliges Unterpfand, das wir unsern Kindern wieder mitteilen sollen. Das ist ein ewiges Gesetz der Natur, auf welches sich ihre Erhaltung gründet.
Heilige Mutter, hilf uns erwerben, Fromm zu leben und selig zu sterben!
Existieren heißt: Ahnen haben.
Ich wäre nicht, mein Gott, ich wäre ganz und gar nicht, wärest du nicht in mir.
Wie ein Kind, das von dem Vater ließ auf einen Gaul sich heben, also reitest du, o Bruder, also reit' ich durch das Leben. Weil des Rosses Zaum wir halten, glaubst du, daß wir es regieren? Sieh, der Vater geht daneben, an der Halfter es zu führen!
Wir sind Pflanzen, die – wir mögens uns gerne gestehen oder nicht – mit den Wurzeln aus der Erde steigen müssen, um im Äther blühen und Früchte tragen zu können.
An mein Kind An diesem Morgen werde ich lächeln wenn ich dein Gesicht sehe und lachen, auch wenn mir nach weinen zumute ist. An diesem Morgen lasse ich dich deine Kleider selbst aussuchen, und sage dir wie perfekt es aussieht. An diesem Morgen werde ich die schmutzige Wäsche liegen lassen und mit dir in den Park zum Spielen gehen. An diesem Morgen lasse ich das schmutzige Geschirr in der Spüle und lasse mir von dir zeigen wie man dein Puzzle zusammenbaut. An diesem Nachmittag werde ich das Telefon ausstecken, den Computer ausschalten und mit dir im Garten sitzen und Seifenblasen fliegen lassen. An diesem Nachmittag werde ich dich nicht anschreien und werde nicht genervt sein wenn du schon wieder ein Eis willst, ich werde es dir einfach kaufen. An diesem Nachmittag werde ich mir keine Sorgen darüber machen, was einmal aus dir werden wird, wenn du erwachsen bist. An diesem Nachmittag werden wir Plätzchen backen und ich lasse sie ganz alleine von dir formen ohne es besser machen zu wollen. An diesem Nachmittag gehen wir zu McDonalds und kaufen zwei Happy Meals damit wir beide ein Spielzeug haben. An diesem Abend werde ich dich in den Armen halten und dir eine Geschichte darüber erzählen, wie du geboren wurdest und wie sehr ich dich liebe. An diesem Abend werde ich dich in der Badewanne planschen lassen und mich nicht über die Pfützen ärgern. An diesem Abend darfst du ganz lange aufbleiben und wir sitzen auf dem Balkon und zählen die Sterne. An diesem Abend werde ich mich ganz lange und ganz nah zu dir kuscheln und meine Lieblingsfernsehsendung verpassen. An diesem Abend, wenn ich mit meinen Händen über dein Haar streiche während du betest, werde ich einfach nur dankbar sein für das größte Geschenk das Gott mir gemacht hat. Ich werde an die anderen Mütter und Väter denken, die ihre vermißten Kinder suchen, die Mütter und Väter die an die Gräber ihrer Kinder gehen müssen, weil die Kinderzimmer leer sind, an die Mütter und Väter die in Krankenhäusern sitzen und zusehen müssen, wie ihre Kinder leiden und ihre Verzweiflung nicht hinausrufen dürfen. Und wenn ich dir einen Gute-Nacht-Kuß gebe, dann werde ich dich ein bißchen fester halten, ein bißchen länger. Dann werde ich mich bei Gott für dich bedanken und ihn um nichts bitten. Außer einen weiteren Tag... Wir wissen nie, ob Gott uns noch einen weiteren Tag gibt.
Als gehorsame Kinder gebt euch nicht den Begierden hin, denen ihr früher in der Zeit eurer Unwissenheit dientet; sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel.
Du bist – also sei.
Das Leben entspricht dem goldenen Zeitalter, wenn deine Tochter zu alt ist, um einen Babysitter zu brauchen, und zu jung, um sich das Auto zu leihen.
Eine flinke Zunge ist das einzige, von dem eine Mutter nicht möchte, dass ihre Tochter ihr dahingehend ähnelt.
O! das Leben, Vater, Hat Reize, die wir nie gekannt.
Die erste Hälfte unseres Lebens wird durch unsere Eltern ruiniert, die zweite Hälfte durch unsere Kinder.
Gottlob! daß ich auf Erden bin Und Leib und Seele habe; Ich danke Gott in meinem Sinn Für diese große Gabe. Der Leib ist mir doch herzlich lieb Trotz seiner Fehl und Mängel, Ich nehme gern mit ihm vorlieb Und neide keinen Engel. Ich küsse gern mein braunes Weib Und meine lieben Kinder, Und das tut wahrlich doch mein Leib, Und mir ist es gesünder, Als wenn ich mit Philosophie Die Seele mir verdürbe, Denn ein klein wenig Not macht sie, Die liebe Weisheit, mürbe.
Definition der mittleren Jahre: Die stille, friedliche, schöne Zeit, wenn die Kinder aus dem Haus sind und bevor man bei den ersten Enkelkindern helfen muß. Die mittleren Jahre dauern in der Regel drei bis fünf Monate.
Nicht human sollen wir sein, sondern Kinder Gottes: nicht liberal, sondern frei: nicht konservativ, sondern deutsch: nicht gläubig, sondern fromm: nicht Christen, sondern evangelisch: das Göttliche in jedem von uns leibhaftig lebend und wir alle vereint zu einem sich ergänzenden Kreise: keiner wie der andere und keiner nicht wie der andere: täglich wachsend in neidloser Liebe, weil auf dem Wege aufwärts zu Gott wohl einer dem andern immer näher kommt, aber nie der eine den Weg eines anderen schneidet.
Es immer eine sonderbare Empfindung, wenn man so im Alter ein kleines Kind betracht', unwillkürlich kommt einem die Idee, wie schad' es is, daß man auf die Welt kommen is. Ich sag' immer, man richtet's viel leichter, wenn man gar nie dagewesen wär'.
Freunde sind solche, die denselben Vater, Liebende solche, die dieselbe Mutter haben.
Alle Menschen, gleich geboren, Sind ein adliges Geschlecht.
"Hab' Acht, lieb' Mäuslein", sprach Mutter Maus, "Es frißt dich die Katze, gehst du heraus; Und entkömmst du auch ihren Krallen, So drohen auf allen Seiten dir Fallen. Und – thu mir nie nach dem Specke lungern!" – Da fiel Vater Maus begütigend ein: "Geh', Mütterchen, laß das Predigen sein; Im Leben heißt's: wagen oder verhungern."
Mit jedem Leben wird ein Lebensrecht geboren und mit jedem Lebensrecht eine Lebenspflicht.