Leben Sprüche – kinder
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Wer nie sein Brot mit Tränen aß, Wer nie die kummervollen Nächte Auf seinem Bette weinend saß, Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte. Ihr führt ins Leben uns hinein, Ihr laßt den Armen schuldig werden, Dann überlaßt ihr ihn der Pein, Denn alle Schuld rächt sich auf Erden.
Tiefere Bedeutung liegt in den Märchen meiner Kinderjahre als in der Wahrheit, die das Leben lehrt.
Das Leben erzieht die großen Menschen und lässt die kleinen laufen.
Das Leben, welches wir von unseren Eltern empfingen, ist ein heiliges Unterpfand, das wir unsern Kindern wieder mitteilen sollen. Das ist ein ewiges Gesetz der Natur, auf welches sich ihre Erhaltung gründet.
Wir gleichen den Lämmern, die auf der Wiese spielen, während der Metzger schon eines und das andere von ihnen mit den Augen auswählt.
Du mußt das Leben nicht verstehen Du mußt das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest. Und laß dir jeden Tag geschehen so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele Blüten schenken läßt. Sie aufzusammeln und zu sparen, das kommt dem Kind nicht in den Sinn. Es löst sie leise aus den Haaren, drin sie so gern gefangen waren, und hält den lieben jungen Jahren nach neuen seine Hände hin.
Nackt, nass und hungrig werden wir geboren. Danach wird es nur noch schlimmer.
Kinder kommen, Alte gehen.
Mancherlei sammelt gar Mancher, Und weiß des Sammelns kein Ende, Und ob dem Mancherlei, ach! Sammelt er selber sich nicht. Hast du alles gesammelt, Was wird dein Sammeln nützen, Wenn du die Welt auch gewännst, So du dich selber zerstreust? – Die zerstreut waren, In eine Herde zu sammeln, Kam vom Himmel herab Selber des Ewigen Sohn; Sprach auch deutlich genug: Wer nicht mit mir sammelt, zerstreut! Und doch bleibet zerstreut Sorglos die thörichte Welt! –
Wie ein Kind, das von dem Vater ließ auf einen Gaul sich heben, also reitest du, o Bruder, also reit' ich durch das Leben. Weil des Rosses Zaum wir halten, glaubst du, daß wir es regieren? Sieh, der Vater geht daneben, an der Halfter es zu führen!
Im Leben sind die ersten 100 Jahre immer die schwersten.
Als du geboren warst ans Licht, da weintest du, es freuten sich die Deinen; lebe so, daß, wenn dein Auge bricht, du dich freust, die Menschen aber weinen!
Betrübe dich nur nicht, zu kleingebrüstes Kind, Weil deine Pietzchen kaum so groß wie Erbsen sind. Deswegen findt sich doch ein Käterchen zum Mietzchen, Ist nur das Täschchen gut, wer fraget nach den Pietzchen?
Eine schwere, weite Reise liegt vor den Jungen; darum hat Gott ihnen Reisekraft und Lust in's Herz gegeben, wohl ihnen, wenn sie munter sind und klug, Lust und Zeit wohl nützen und sorgfältig achten auf den Weg.
Von der Wiege bis zur Bahre sind die besten Lebensjahre.
Keiner ist zu jung, zu ungebildet oder zu gering, um nicht ein Schatzkästlein an Lebensregeln zu besitzen.
"Das Leben beginnt mit der Zeugung!" sagt der katholische Pfarrer. "Naja", sagt der evangelische Pastor, "das Leben beginnt wohl mit der Geburt." "Was für ein Unsinn!" meint der Rabbi. "Das Leben beginnt, wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Hund tot ist!"
Man kommt nicht mit einer Gebrauchsanleitung auf die Welt.
An mein Kind An diesem Morgen werde ich lächeln wenn ich dein Gesicht sehe und lachen, auch wenn mir nach weinen zumute ist. An diesem Morgen lasse ich dich deine Kleider selbst aussuchen, und sage dir wie perfekt es aussieht. An diesem Morgen werde ich die schmutzige Wäsche liegen lassen und mit dir in den Park zum Spielen gehen. An diesem Morgen lasse ich das schmutzige Geschirr in der Spüle und lasse mir von dir zeigen wie man dein Puzzle zusammenbaut. An diesem Nachmittag werde ich das Telefon ausstecken, den Computer ausschalten und mit dir im Garten sitzen und Seifenblasen fliegen lassen. An diesem Nachmittag werde ich dich nicht anschreien und werde nicht genervt sein wenn du schon wieder ein Eis willst, ich werde es dir einfach kaufen. An diesem Nachmittag werde ich mir keine Sorgen darüber machen, was einmal aus dir werden wird, wenn du erwachsen bist. An diesem Nachmittag werden wir Plätzchen backen und ich lasse sie ganz alleine von dir formen ohne es besser machen zu wollen. An diesem Nachmittag gehen wir zu McDonalds und kaufen zwei Happy Meals damit wir beide ein Spielzeug haben. An diesem Abend werde ich dich in den Armen halten und dir eine Geschichte darüber erzählen, wie du geboren wurdest und wie sehr ich dich liebe. An diesem Abend werde ich dich in der Badewanne planschen lassen und mich nicht über die Pfützen ärgern. An diesem Abend darfst du ganz lange aufbleiben und wir sitzen auf dem Balkon und zählen die Sterne. An diesem Abend werde ich mich ganz lange und ganz nah zu dir kuscheln und meine Lieblingsfernsehsendung verpassen. An diesem Abend, wenn ich mit meinen Händen über dein Haar streiche während du betest, werde ich einfach nur dankbar sein für das größte Geschenk das Gott mir gemacht hat. Ich werde an die anderen Mütter und Väter denken, die ihre vermißten Kinder suchen, die Mütter und Väter die an die Gräber ihrer Kinder gehen müssen, weil die Kinderzimmer leer sind, an die Mütter und Väter die in Krankenhäusern sitzen und zusehen müssen, wie ihre Kinder leiden und ihre Verzweiflung nicht hinausrufen dürfen. Und wenn ich dir einen Gute-Nacht-Kuß gebe, dann werde ich dich ein bißchen fester halten, ein bißchen länger. Dann werde ich mich bei Gott für dich bedanken und ihn um nichts bitten. Außer einen weiteren Tag... Wir wissen nie, ob Gott uns noch einen weiteren Tag gibt.
Als gehorsame Kinder gebt euch nicht den Begierden hin, denen ihr früher in der Zeit eurer Unwissenheit dientet; sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel.
Das Leben offenbart sich dem Manne in seinem Kinde.