Leben Sprüche – status

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Casanovas Memoiren: wer noch im 88sten Jahre so schreiben konnte, der durfte so leben.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1841

Zu fragen bin ich da, nicht zu antworten!

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Ich bin alles gewesen und alles ist nichts.

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Lebe stets so, dass du den Brief vom Finanzamt stets als letzten aufmachen kannst.

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Du bist nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere dich haben wollen!

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Du bist – also sei.

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Leben Se so wohl als auch janz besonders!

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Das Wort »sein« bedeutet im Deutschen beides: Dasein und Ihmgehören.

Kafka, Die Zürauer Aphorismen, entstanden 1917-1918, von Max Brod unter dem Titel "Betrachtungen über Sünde, Hoffnung, Leid und den wahren Weg" veröffentlicht 1931

Du allein bist der Schöpfer deiner privaten Welt.

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Wer sich aus der Welt wegdenken und seinen Ersatzmann nennen kann, der gehört nicht mehr hinein!

Hebbel, Judith, 1841. 4. Akt, Holofernes

Ich bin nicht schlecht, ich bin nicht gut, Nicht dumm und nicht gescheute, Und wenn ich gestern vorwärts ging, So geh ich rückwärts heute.

Heine, H., Gedichte. Nachlese. Zeitgedichte. Der neue Alexander. Aus: Mein Lehrer, mein Aristoteles

Ich bin, weil wir sind.

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Ich sage dieses nur in Beziehung auf deutsche mediatisierte Fürsten. Diesen Leuten ist in der letzten Zeit ein großes Unrecht geschehen, indem man sie einer Souveränetät beraubte, wozu sie ein ebenso gutes Recht haben wie die größeren Fürsten, wenn man nicht etwa annehmen will, daß dasjenige, was sich nicht durch eigene Kraft erhalten kann, auch kein Recht hat zu existieren.

Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Reisebilder. Zweiter Teil. Die Nordsee. 1826. Dritte Abteilung

Verachtet mich jemand? Das ist seine Sache. Meine Sache aber ist es, nichts zu tun oder zu sagen, was Verachtung verdient. Haßt er mich, so ist das wieder seine Sache, die meinige dagegen, liebreich und wohlwollend gegen alle Menschen zu sein [...].

Marc Aurel, Selbstbetrachtungen (Τὰ εἰς ἑαυτόν), entstanden vermutlich 170-180 n. Chr. 11,13. Übersetzt von Albert Wittstock, 1879

Einzeln bin ich geboren, einzeln will ich leben und werde auch einzeln sterben. Darunter mein' ich nicht Alleinsein. Aber nicht Mengegefühl will ich pflegen. Der Stempel des Einzelnen liegt auf der ganzen Natur, und kein Baum will Wald sein; wollte er's, es gäbe keinen Wald.SeineWurzeln, nicht des Waldes Wurzeln nähren ihn.

Villers, Briefe eines Unbekannten, hg. von Margarete Gideon, Manesse Verlag, o.J. [1881]. Im Wiesenhause, 26. Dezember 1878

Jeder Zustand ist so gut, als man ihn sich macht.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

Ich existiere nicht in anderen, aber andere existieren in mir.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919

Ein stolzer Mensch sagt: Was scheint das Leben doch von mir zu halten, daß es mir solche Dinge zu tragen gibt! Wohlan, zeig ich ihm, daß ich es bin!

Stammler, Worte an eine Schar, 3. erweiterte Auflage 1924 (EA: 1914)

Ich zeige zuerst, dass der Zustand der Menschen ohne zivile Gesellschaft (welcher Zustand der Naturzustand genannt werden darf) kein anderer ist als ein Krieg aller gegen alle.

Hobbes, Über den Bürger (De Cive, Titel der Erstausgabe: Elementorum philosophiae sectio tertia de cive), 1642. Praefatio (Vorrede)

Mitten unter vielen Leuten zu sein, welch eine Belästigung! Nicht zu sein, welch ein Drama!

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An mir ist minder nichts, das lebet, als mein Leben.

Fleming, Teütsche Poemata, 1642 (posthum)