Liebe Sprüche

Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen

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Nach der Erzählung einer edlen Tat, der Ausruf: Größer als alle Pyramiden, als der Himalaya, als alle Wälder und Meere, ist das menschliche Herz – es ist herrlicher als die Sonne und der Mond und alle Sterne, strahlender und blühender – es ist unendlich in seiner Liebe, unendlich wie die Gottheit, es ist die Gottheit selbst.

Heine, Gedanken und Einfälle, in: Letzte Gedichte und Gedanken von Heinrich Heine, hg. von Adolf Strodtmann 1869. VI. Vermischte Einfälle

Was Prügel sind, das weiß man schon; was aber die Liebe ist, das hat noch keiner herausgebracht.

Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Reisebilder. Dritter Teil. Die Bäder von Lucca. Kapitel 7

Du fragst mich, Kind, was Liebe ist? Ein Stern in einem Haufen Mist.

Heine, H., Gedichte. Aus: Unstern, 1844

Die Liebe ist immer eine Art Wahnsinn, mehr oder minder schön.

Heine, H., Aufsätze und Streitschriften. Shakespeares Mädchen und Frauen. Schluß

Es schauen die Blumen alle Zur leuchtenden Sonne hinauf; Es nehmen die Ströme alle Zum leuchtenden Meere den Lauf. Es flattern die Lieder alle Zu meinem leuchtenden Lieb; Nehmt mit meine Tränen und Seufzer, Ihr Lieder, wehmütig und trüb!

Heine, H., Gedichte. Nachlese

Weil ich dich liebe, wird so bläßlich, So elend mager mein Gesicht – Du fändest mich am Ende häßlich – Ich will dich meiden – zürne nicht.

Heine, H., Gedichte. Aus: Neuer Frühling, 21

Sie liebten sich beide, doch keiner Wollt es dem andern gestehn; Sie sahen sich an so feindlich, Und wollten vor Liebe vergehn. Sie trennten sich endlich und sahn sich Nur noch zuweilen im Traum; Sie waren längst gestorben, Und wußten es selber kaum.

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder. Die Heimkehr, 33.

Solidität Liebe sprach zum Gott der Lieder, Sie verlange Sicherheiten, Ehe sie sich ganz ergebe, Denn es wären schlechte Zeiten. Lachend gab der Gott zur Antwort: »Ja, die Zeiten sich verändern, Und du sprichst jetzt wie ein alter Wuchrer, welcher leiht auf Pfändern. Ach, ich hab nur eine Leier, Doch sie ist von gutem Golde. Wieviel Küsse willst du borgen Mir darauf, o meine Holde?«

Heine, H., Gedichte. Romanzero. Zweites Buch. Lamentationen

8 Schaff mich nicht ab, wenn auch den Durst Gelöscht der holde Trunk; Behalt mich noch ein Vierteljahr, Dann hab auch ich genung. Kannst du nicht mehr Geliebte sein, Sei Freundin mir sodann; Hat man die Liebe durchgeliebt, Fängt man die Freundschaft an.

Heine, H., Gedichte. Neue Gedichte, 1824-1844. Verschiedene. Angelique

Daß du mich liebst, das wußt ich, Ich hatt es längst entdeckt; Doch als du mir's gestanden, Hat es mich tief erschreckt. Ich stieg wohl auf die Berge Und jubelte und sang; Ich ging ans Meer und weinte Beim Sonnenuntergang. Mein Herz ist wie die Sonne So flammend anzusehn, Und in ein Meer von Liebe Versinkt es groß und schön.

Heine, H., Gedichte. Neue Gedichte. Verschiedene. Seraphine, 4.

Weil ich nichts anders kann als nur dich lieben, Will ich dich lieben denn soviel ich kann. Zu hassen dich hatt' ich mir vorgeschrieben, Mit Hasse sah das Herz die Vorschrift an. Dich zu vergessen hatt' ich mich getrieben; Vergessen war es, eh ich mich besann. Da so der Haß ward von sich selbst zerrieben, So das Vergessen in sich selbst zerrann; So laß mich denn, soviel ich kann, dich lieben, Weil ich nichts anders als dich lieben kann.

Rückert, Gedichte. Vorfrühling. I. Amaryllis

Liebe ist ein Wort des Lichts, geschrieben von einer Hand des Lichts, auf eine Seite des Lichts.

Gibran, Sand und Schaum. Aphorismen (Sand and Foam), 1926, übersetzt von Hans-Josef Fritschi, Books on Demand 2018

Ich suchte Dich und habe mich gefunden.

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Du abscheuliches Ding! Ich glaube gar, ich bin in Dich verliebt! Seit gestern, da ich nämlich Deinen kritzligen Brief erhielt, hab ich ihn schon dreimal gelesen.

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Das eben ist der Liebe Zaubermacht, Daß sie veredelt, was ihr Hauch berührt, Der Sonne ähnlich, deren goldner Strahl Gewitterwolken selbst in Gold verwandelt.

Grillparzer, Sappho. Trauerspiel in fünf Aufzügen, 1819

Wie könnt ich an deiner Liebe zweifeln, da ich der meinigen mir so innig bewußt bin!

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Ein Mensch mit gütigem, hoffendem Herzen fliegt, läuft und freut sich; er ist frei. Weil er geben kann, empfängt er; weil er hofft, liebt er.

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Wo wahre Liebe und Weisheit ist, da ist nicht Furcht noch Unwissenheit.

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Wo Liebe ist, gibt es keine Furcht; wo Geduld ist, gibt es keinen Zorn; wo Fröhlichkeit ist, gibt es keinen Geiz.

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Die Liebe ist unter den Tugenden, was die Sonne unter den Sternen: Sie gibt ihnen Glanz und Schönheit

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Die Liebe ist eine ansteckende Krankheit. Keiner weiß, wann es ihn erwischen kann!

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