Liebe Sprüche

Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen

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Nicht die Liebe, die man uns gewährt, die Liebe, die wir üben und mit der wir dienen und beglücken, ist es, die uns an die Menschen fesselt, die uns ihnen zu eigen gibt.

Lewald, Benvenuto. Ein Roman aus der Künstlerwelt, 2 Bde., 1876

Ein Wort befreit uns von den Schmerzen des Lebens. Und dieses Wort ist: Liebe.

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Es ist nicht üblich, das zu lieben, was man besitzt.

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Die Liebe! In den einen sinkt sie heimlich wie ein Sonnenstäubchen hinab; sie keimt leise und grünt auf, sie rankt weiter und erblüht, leise und kaum merklich, bis der Mensch endlich einmal des neuen, gefährlichen Insassen inne wird und den Kampf mit ihm beginnt. In den anderen aber fällt sie wie der Blitz, er zündet und die Glut schlägt auf, und alles umher ist eine Flamme.

Hoefer, Allerhand Geister, 1876

Jede Liebe ist Trieb, sich selbst zu verklären.

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Die Frauen sind für selbstlose Liebe dankbar, aber die selbstsüchtige erwidern sie.

Ebner-Eschenbach, Aus dem Notizbuche (in: Die Dioskuren, Band 20), 1891

Ich kann die Rätsel alle dir der Schöpfung sagen: denn aller Rätsel Lösungswort ist mein, die Liebe.

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Man könnte ebensogut Feuer im Schnee entzünden wie den Versuch machen, das Feuer der Liebe mit Worten zu löschen.

Shakespeare, Zwei Herren aus Verona (The Two Gentlemen of Verona), Erstdruck 1623

Vertrau dich, Herz, der Liebe! Was immer dich bewegt, Mitteilend auf die Schultern Der Liebe sei's gelegt.

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Wo es zu eng für einen ist, da ist es am besten für zwei.

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Man lernt nichts kennen, als was man liebt, und je tiefer und vollständiger die Kenntnis werden soll, desto stärker, kräftiger und lebendiger muß Liebe, ja Leidenschaft sein.

Goethe, J. W., Briefe. An Friedrich Heinrich Jacobi, 10. Mai 1812

Die Rose Was sehnst du nach der Sonne dich, Du Rose, jung und schön, Und strebst empor und mühest dich Hinauf nach ihren Höh'n? Sie zieht dich an mit falschem Blick, Wärmt dir die Wangen rot, Und willst du dich darüber freu'n, so wärmt sie dich zu Tod. Was sehnst du nach der Liebe dich, Du Herz mit frischem Fleh'n. Gieb acht, es kann der Rose gleich Dir Leid dabei gescheh'n.

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Ich wurde nicht geboren um zu hassen, sondern um zu lieben.

Sophokles, Antigone, ca. 442 v. Chr

Uns glücklich macht nur lieben, Ach, und geliebt zu sein?

Platen, Gedichte. 1820

Aus reinster Tiefe muß es stammen Und wie des Himmels Blau so treu, Was eure Seelen fügt zusammen, Dann bleibt's euch ewig frisch und neu. Aus erster Lieb' und erster Wonne Sproßt jede Blüt' am Lebensbaum; wie ging die Zeit, wie ging die Sonne Dahin? – Ihr wißt es selber kaum.

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Solches sind die Werke der Liebe in uns, daß sie unsre schlechteste Eigenschaft überwindet, nämlich den Dünkel, der nichts umsonst empfangen will.

Ernst, Der schmale Weg zum Glück, 1904

Es ist mir in deiner Liebe, als wenn ich nicht mehr in Zelten und Hütten wohnte, als ob ich ein wohlgegründetes Haus zum Geschenk erhalten hätte, drinne zu leben und zu sterben und alle meine Besitztümer drinne zu bewahren.

Goethe, J. W., Briefe. An Charlotte von Stein, 11. Februar 1782

Liebe ist wie Tau, sie fällt auf Rosen und Nesseln.

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Idyll Wenn wir um unsern rauhen Tisch, Genossin, ich und du, Des Abends traut zusammen sind, Du häkelst, ich schau zu – Du plauderst drein erinnerungsvoll Von deinem ersten Schatz: Ich lausche deiner Stimme nur, Versteh nicht Wort noch Satz – Und freue mich im Herzen drin, Daß ich um dich geworben – Was morgen kommt, was heute war, Ist sanft in mir erstorben.

Scharf, Gesammelte Lyrik und Prosa. Mit einer Auswahl aus dem Briefwechsel und einer Rezension von Eduard v. Keyserling, hg. von Walter Hettche, Aisthesis Archiv 16, Aisthesis Verlag 2011. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Aisthesis Verlags. Lieder eines Menschen (1892)

Die Liebe ist ein schöner Engel, aber oft ein schöner Todesengel für das gläubige, betrogene Herz.

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Es ist etwas Furchtbares um die Liebe; wenn sie uns nicht edler macht, so macht sie uns schlechter, auch gegen unsern Willen; und in den meisten Fällen wird es bei einem Liebesverhältnis so sein, daß der eine Teil besser wird und der andere schlechter; denn dieses Gemeine ist im Menschen verborgen, daß er Güte mißbrauchen muß.

Ernst, P., Novellen. Aus den Aufzeichnungen des Musikers