Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
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Wer auf Liebespfaden wandelt, für den sind zwei Meilen nicht länger als eine.
In den Augen eines Verliebten sind selbst Pockennarben so hübsch wie Grübchen.
Seit ich dich liebe, bin ich nur ich, wenn ich nicht mehr nur ich bin.
Bildchen Auf dieser Welt hab ich keine Freud, Ich hab einen Schatz und der ist weit, Er ist so weit, er ist nicht hier, Ach wenn ich bei mein Schätzgen wär! Ich kann nicht sitzen und kann nicht stehn, Ich muß zu meinem Schätzgen gehn; Zu meinem Schatz, da muß ich gehn, Und sollt ich vor dem Fenster stehn. Wer ist denn draußen, wer klopfet an? Der mich so leis aufwecken kann; Es ist der Herzallerliebster dein, Steh auf, steh auf und laß mich rein! Ich steh nicht auf, laß dich nicht rein, Bis meine Eltern zu Bette seyn; Wenn meine Eltern zu Bette seyn, So steh ich auf und laß dich rein. Was soll ich hier nun länger stehn, Ich seh die Morgenröth aufgehn; Die Morgenröth, zwey helle Stern, Bey meinem Schatz, da wär ich gern. Da stand sie auf und ließ ihn ein, Sie heißt ihn auch willkommen seyn; Sie reicht ihm die schneeweiße Hand, Da fängt sie auch zu weinen an. Wein nicht, wein nicht mein Engelein! Aufs Jahr sollst du mein eigen seyn; Mein eigen sollst du werden gewiß, Sonst keine es auf Erden ist. Ich zieh in Krieg auf grüne Haid, Grüne Haid die liegt von hier so weit, Allwo die schönen Trompeten blasen; Da ist mein Haus von grünem Rasen. Ein Bildchen laß ich mahlen mir, Auf meinem Herzen trag ichs hier; Darauf sollst du gemahlet seyn, Daß ich niemals vergesse dein.
Mir ist zu licht zum Schlafen ... Mir ist zu licht zum Schlafen, Der Tag bricht in die Nacht, Die Seele ruht im Hafen, Ich bin so froh erwacht. Ich hauchte meine Seele Im ersten Kusse aus, Was ist's, daß ich mich quäle Ob sie auch fand ein Haus. Sie hat es wohl gefunden Auf ihren Lippen schön, O welche sel'ge Stunden, Wie ist mir so geschehn! Was soll ich nun noch sehen? Ach, alles ist in ihr. Was fühlen, was erflehen? Es ward ja alles mir. Ich habe was zu sinnen, Ich hab', was mich beglückt: In allen meinen Sinnen Bin ich von ihr entzückt.
Unendlich schön ist Eros und seine Schönheit durchleuchtet die Psyche wie das Licht die Rose.
Ich bin ein Pfeil, so stolz flieg ich vom Bogen und so demütig fall ich zu deinen Füßen nieder.
Was ist Wissen, das nicht von der Liebe ausgeht? Was ist Erfahrung, die sie nicht gibt? Was ist Bedürfnis, das nicht nach ihr strebt? Was ist handeln, das nicht sie übt? Wenn du die Hand ausstreckst und du hast den Willen nicht, die Liebe zu erreichen, was hast du da?
In meinem Herzen kreisen alle Gedanken um dich. Du bist mein Herz, mein Gewissen, bist mein Gedanke, mein Geist, Du bist der Rhythmus des Atmens, Du bist der Herzknoten mir.
Wer einen Menschen mit großer Liebe liebt, der liebt auch den, der diesen Menschen lieb hat, und den, der von ihm geliebt wird.
Geprüft wird die Liebe durch den Wettstreit mit dem eigenen Vorteil.
So oft der Mond mag scheinen, Gedenk ich dein allein; Mein Herz ist klar und rein, Gott wolle uns vereinen.
Die Einsiedlerin O lasse Geliebter mich einsam leben! Dem Tode bin ich früh geweiht, Ich kann dir nicht Friede nicht Freude geben, Doch beten für dich in Einsamkeit. Ich will dir Geliebte dein Zellchen bauen Mein Herz ist einsam und dir geweiht. Und durch meine Augen kannst du wohl schauen Den Himmel so nah, die Welt so weit. Die Arme, ich will sie dicht um dich schlingen, Wie Liebeszweige, an Früchten schwer, Die Lippe, sie soll dir wie Echo klingen, Wie Vöglein springen mein Lied umher. Dein Händchen, o leg's an mein Herz, es schläget Im Busen mir ein lebend'ger Quell Und wie sich in Liebe Liebe beweget, Springt er dir entgegen so freudig hell. Du kannst nicht lieben, nicht glauben, so ziehe So ziehe nur hin in deinen Tod, Die Sonne schien in dein Bettchen zu frühe, Verschlafe nur nicht dein Abendrot. Noch alle Tag' ist's nicht Abend geworden, Mir bringet die Zeit noch Rosen einst, Ich ziehe nach Süden, leb' wohl in Norden, Du lachst mir noch, wie du nun weinst. Und hinter dem Berge der Freund verschwindet, Die Sonne geht durchs Himmelstor, Sein Bündelchen traurig das Mädchen bindet, Steigt mit dem Mond am Berg empor. Es stehen die Wälder so stille, stille, Des Berges Ströme sausen wild, O stärke den Mut mir, stark ist der Wille, So betet sie am Heil'genbild. Da läutet im Winde ein Silberglöckchen, Sie tritt in die Zelle von Rosenholz, Und nimmt das braunseidene Klausnerröckchen, Legt an die Demut, legt ab den Stolz. Und wie sie die bunten Kleider hinleget, Schlägt ihr das Herz im Busen laut, Die Flöte der Wanduhr so sanft sich reget, Und singt das Nachtlied der Himmelsbraut. »Gut Nacht, o mein Liebchen, auf seidnem Moose, Ach wie so sehnend die Nachtigall singt, Am Fensterchen glühet die treue Rose, Die Rose, die einst die Zeit mir bringt. Ich mußte die Hütte, den Garten geben, Zu bauen dein Zellchen so schön und fein, Und muß nun wie du in der Wildnis leben, Mit meiner Sehnsucht so einsam sein. O Liebchen schlaf wohl, von deinem Schoße, Fällt klingend der perlene Rosenkranz, Es schläft nicht der Treue auf seidnem Moose, Ihm flicht wohl die Liebe den Dornenkranz.« So singt ihr die Flöte, doch verstehen Kann Liebchen nicht des Liedes Leid, Der Liebe Bitten, der Liebe Flehen, Scheint ihr das Lied der Einsamkeit. So lebt sie lange, ungeschmücket Die Tage hin, die Nächte hin, Und schon die Rose sich niederbücket Sieht nicht mehr nach der Klausnerin, Die Stürme sausen in wilden Nächten, Wohl lauter als die Flöte sang, Im Walde die Hirsche brünstig fechten Die Welt wie wild, die Zeit wie lang. Und sitzet sie traurig an der Türe, So eilen auf verschlungner Bahn Die Rehe paarweis, die scheuen Tiere Und stehen still und sehn sie an. »O Zeit o wolle die Rosen brechen, Wie einsam ist Liebchen, wie allein, In Sehnsucht will ihr das Herz zerbrechen,« So schreibt sie oft auf Täfelein. Und heftet sie dann an die Geweihe Der Hirsche, die sie zahm gemacht, Und mustert sie ängstlich nach der Reihe, Ob keiner Antwort ihr gebracht. Weint Liebestränen, schlingt durch die Locken So weltlich den perlernen Rosenkranz, Und schürzt das Röckchen, schmückt ihre Socken Mit Waldes Blumen, möcht' gern zum Tanz. Und regen die Büsche im Mond sich helle, Und flötet die Nachtigall süß und mild So kann sie nicht schlafen, steht an der Zelle, Und glaubet, sie sähe des Lieben Bild. Umarmt die Bäume mit Liebesgeberde, Und reicht den blühenden Zweigen die Hand, Und kühlt sich den Busen an kühler Erde, Und zeichnet sein Bildnis in reinen Sand. Oft hebt sie die Füßchen, sie tanzt so gerne Und beißt sich die Lippen, sie küßt so gern, Am Himmel da stehen so ruhig die Sterne, O weh mir wie einsam, die Liebe ist fern. So eilet der Frühling, der Sommer gehet, Es senken die Büsche das grüne Dach, Und sie wird nicht ernten, die nicht gesäet, Nicht ruhig schlafen, die Reue ist wach. »Du hast nicht geglaubt, nicht geliebt, so blühe, Verblühe nur hin in deinen Tod Die Sonne schien in dein Bettchen zu frühe, Verschlafe nur nicht dein Abendrot.« So wiederholt sie im Traum seine Worte Es pochet im Herzen, ja poche nur, Sie gehet im Traume wohl an die Pforte, O wehe es pochte im Herzen nur! Sie weinet getäuschet, und bleibet stehen, Da tönen Worte zu ihr hin, O laßt ohn' Obdach mich nicht gehen Gott lohnt euch, fromme Klausnerin. Sie öffnet die Türe, in lauter Freude Kann sie nicht reden, ihr Auge bricht, In Liebestränen, und Freud und Leide, Denn ach es ist der Geliebte nicht. Und wie sie so weinet, steht still der Alte Das Haupt gesenket, blickt sie nicht an, O Jungfrau verzeih', daß ich krank dich halte, Du bist wohl der Welt noch zugetan. So redet er zürnend, und vor ihm nieder, Kniet weinend die arme Klausnerin, Und fleht, gieb mir den Geliebten wieder, O führ' mich wieder ins Leben hin. Der Alte spricht ruhig in jener Klause, Die gestern mein Dach gewesen ist, Ist Andacht und Friede wohl mehr zu Hause Da wohnet wohl ein beßrer Christ. Da wohnet ein Jüngling, fromm und stille, Und tuet Gutes, ist ohne Tand, Er wählte durch der Geliebten Wille Sich also schwer betrübten Stand. Die Klausnerin jammert und ringet die Hände, Und will nicht bleiben, will zu ihm hin, O sage mir Greis, wohin ich mich wende, In welchem Tale finde ich ihn. Es weinet der Alte, so tief gerühret Hat ihn der ird'schen Liebe Streit, Es schmückt sich die Holde, als Braut gezieret Steht sie im braunen seidnen Kleid. Und hastig zieht sie ihn von der Schwelle, Will mit ihm nach dem Tale gehn, Die Nacht ist so ruhig, der Mond so helle, Der Greis bleibt bei den Rosen stehn. Und bricht die Rosen, und knieet nieder Ein Jüngling vor der geliebten Braut, Sie kann ihn umarmen, und wieder, wieder, Sie weint so stille und lacht so laut. Schlaf' wohl, o mein Liebchen auf seidnem Moose, Die Zeit bringt Rosen, o süße Zeit! Das Einsiedlerröckchen ist leicht und ist lose, Der Himmel so nahe die Welt so weit. Auf, auf o mein Liebchen, ich will uns bringen, Zur Freude hin, geschwind wie der Wind, Und auf die gesattelten Hirsche sich schwingen. Der Jüngling und sein getreues Kind. Es fliehen die Berge, es fliehen die Haine, Die Städte stehen, und sehen nach, Dann setzt er sie nieder und küßt sie am Rheine, O Liebchen, wer flöhe den beiden nicht nach.
Gute Nacht! Du lieber Engel! Ach, bist Du es, bist Du es nicht, so öffne alle Adern Deines weißes Leibes, daß das heiße schäumende Blut aus tausend wonnigen Springbrunnen spritze, so will ich dich sehen und trinken aus den tausend Quellen, bis ich berauscht bin.
Anfang und Ende einer Liebe kündigen sich dadurch an, daß man sich scheut, mit dem anderen alleine zu sein.
Man mag in der Liebe heikel sein, man verzeiht ihr doch mehr Fehler als der Freundschaft.
Wir lieben nur einmal wahrhaft: das erste Mal; später lieben wir nicht mehr so willenlos.
Man muß schon jeglichen Geistes bar sein, wenn Liebe, Bosheit und Not ihn nicht wecken.