Liebe Sprüche – glück

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Freudvoll Und leidvoll, Gedankenvoll sein, Langen Und bangen In schwebender Pein, Himmelhoch jauchzend, Zum Tode betrübt; Glücklich allein Ist die Seele, die liebt.

Goethe, Egmont, 1788. 3. Akt, Klärchens Lied

Heut ist mir alles herrlich; wenn's nur bliebe! Ich sehe heut durchs Augenglas der Liebe.

Goethe, J. W., Gedichte. West-östlicher Divan, 1814 - 1819. Buch Suleika

Wenn dir's in Kopf und Herzen schwirrt, was willst du Bessres haben! Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Epigrammatisch

Und wer nicht liebt, wird sich des schönen Maien, So gut er kann, doch leider halb nur freuen.

Goethe, Die Romantische Poesie. Stanzen zu Erklärung eines Maskenzugs aufgeführt den 30. Januar 1810. Frühling

Nirgends kann ich sie vergessen; Und doch kann ich ruhig essen, Heiter ist mein Geist und frei.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier aus: Das Glück der Liebe

Mein Gefühl wird stets erweichter; Doch mein Herz wird täglich leichter, Und mein Glück nimmt immer zu.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier aus: Das Glück der Liebe

Trink, o Jüngling! heil'ges Glücke Taglang aus der Liebsten Blicke; Abends gaukl' ihr Bild dich ein.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier aus: Das Glück der Liebe

Du gingst, ich stund und sah zur Erden Und sah dir nach mit nassem Blick. Und doch, welch Glück, geliebt zu werden, Und lieben, Götter, welch ein Glück!

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Aus: Willkommen und Abschied (frühe Fassung)

Ich bin genügsam und genieße Schon da, wenn sie nur zärtlich lacht, Wenn sie bei Tisch des Liebsten Füße Zum Schemel ihrer Füße macht, Den Apfel, den sie angebissen, Das Glas, woraus sie trank, mir reicht Und mir bei halb geraubten Küssen Den sonst verdeckten Busen zeigt.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier: Der wahre Genuss

Empfinde, Jüngling, und dann wähle Ein Mädchen dir, sie wähle dich, Von Körper schön und schön von Seele, Und dann bist du beglückt wie ich!

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier: Der wahre Genuss

Wo man Liebe aussäet, da wachset Freude empor.

Eiselein (Hg.), Die Sprichwörter und Sinnreden des deutschen Volkes in alter und neuer Zeit, 1838

Dir steht alles gut, der Fehler wird durch dich zum Schmuck erhoben.

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Geliebt wird nur, wem die Glücksgöttin Fortuna hold ist.

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Liebe bringt Freude zuerst, doch am Ende nur Leiden im Herzen.

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Dreierlei Menschen haben kein Geld: die Verschwender, die Armen und die Geizigen.

Altenberg, Fechsung, 1915

Wenn ein Unglücklicher geliebt wird, so weiß er wenigstens sicher, daß man ihn liebt.

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Es gibt im übrigen nichts, was die Gestalt, das Verhalten und den Charakter eines Menschen so verschönert und veredelt wie das Bestreben, Liebe auszustrahlen und Freude um sich zu verbreiten.

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Das Leben ist selber die Seligkeit, [...] denn das Leben ist Liebe, und die ganze Form und Kraft des Lebens besteht in der Liebe, und entsteht aus der Liebe.

Fichte, Die Anweisung zum seligen Leben, oder auch die Religionslehre (Vorlesungen), 1806. 1. Vorlesung

Was einer sucht, das hat er nicht: nun sucht die Liebe das Schöne und Gute; also hat sie solche nicht.

Platon, Symposion (Das Gastmahl), entstanden um 380 v. Chr. Übersetzt von Arthur Schopenhauer

Endlich aber verwandelte sich sein Herz, — und eines Morgens stand er [Zarathustra] mit der Morgenröthe auf, trat vor die Sonne hin und sprach zu ihr also: "Du großes Gestirn! Was wäre dein Glück, wenn du nicht die hättest, welchen du leuchtest!"

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Zarathustras Vorrede

Ei! kennt ihr noch das alte Lied, Das einst so wild die Brust durchglüht, Ihr Saiten dumpf und trübe? Die Engel, die nennen es Himmelsfreud, Die Teufel, die nennen es Höllenleid, Die Menschen, die nennen es: Liebe!

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder, 1827. Junge Leiden. Aus: Traumbild Nr. 8