Liebe Sprüche – lustig

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Ballsäle sind die Schießstätten Amors.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Leicht sind Mädchen zu erquicken, Oft ist ihre Krankheit Spaß.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Annette, hier aus der Erzählung: Ziblis

Amor ist der größte Spitzbube unter den Göttern, der Widerspruch scheint sein Element zu sein.

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Gigerlette Fräulein Gigerlette Lud mich ein zum Thee. Ihre Toilette War gestimmt auf Schnee; Ganz wie Pierrette War sie angethan. Selbst ein Mönch, ich wette, Sähe Gigerlette Wohlgefällig an. War ein rotes Zimmer, Drin sie mich empfing, Gelber Kerzenschimmer In dem Raume hing. Und sie war wie immer Leben und Esprit. Nie vergeß ichs, nimmer: Weinrot war das Zimmer, Blütenweiß war sie. Und im Trab mit Vieren Fuhren wir zu zweit In das Land spazieren, Das heißt Heiterkeit. Daß wir nicht verlieren Zügel, Ziel und Lauf, Saß bei dem Kutschieren Mit den heißen Vieren Amor hinten auf.

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Ein Narr ist eher von der Narrheit zu curirn als ein Liebhaber von der Lieb.

Lehmann (Hg.), Florilegum Politicum. Politischer Blumengarten, 1630. Originaltext

Aber gäll, du hettsch mi gärn, Aber gäll, du kriegsch mi nit! Aber gäll, du möchtsch en Chuss, Aber gäll, i gib dr e kei!

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Ein Feuer sonder Feu'r, ein lebendiger Tod, Ein Zorn, doch ohne Gall', ein' angenehme Not, Ein Klagen außer Angst, ein überwundner Sieg, Ein unbeherzter Mut, ein freudevoller Krieg, Ein federleichtes Joch, ein nimmerkrankes Leid, Ein zweifelhafter Trost und süße Bitterkeit, Ein unvergiftet Gift und kluge Narretei, Ja kürzlich: Lieben ist nur bloße Phantasei.

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Zuletzt hat diese Verteufelung des Eros einen Komödien-Ausgang bekommen: Der „Teufel“ Eros ist allmählich den Menschen interessanter als alle Engel und Heiligen geworden, Dank der Munkelei und Geheimtuerei der Kirche in allen erotischen Dingen.

Nietzsche, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile, 1881

Mit den heiligsten Empfindungen spielen wir am meisten Komödie.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

Koketterie in der Liebe ist ein Grillenspiel des Herzens mit verschrobenen Sinnen.

Martin, Ein Buch der Weisheit und Wahrheit, 1868

Ist heiter der Ernst, und der Scherz voll Mut, So lebt's mit der Liebe sich fröhlich und gut.

Schütze, Gedichte. 1810. Aus: Des Friedens Heimkehr

Unzählig sind die Scherze der Venus.

Ovid, Ars amatoria, auch Ars amandi (Die Liebeskunst), entstanden zwischen 1 v. Chr. und 4 n. Chr. 3,787. Übers. Internet Originaltext: Mille ioci Veneris.