Liebe Sprüche – romantisch

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Krank sein, es nicht dürfen klagen, Ist wohl eine schwere Pein; Lieben, es nicht dürfen sagen, Muss ein hartes Lieben sein!

Kerner, J., Gedichte. Aus: Liebesklage

Ein Mensch, der niemand liebt, ist weit unglücklicher als der, welcher von niemand geliebt wird.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Ist eine Liebe langsam und allmählich entstanden, dann wird sie auch lange nicht vergehen. Ist sie gleich einem Blitze entflammt, dann mag es sein, dass sie auch rasch wie dieser wieder verschwindet.

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Das Gebot der Liebe hat mehr Kraft als alle anderen.

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Unglücklich ist, wer nicht weiß, was lieben heißt.

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O es ist schön, von einem Helden sich geliebt Zu sehn – es ist noch schöner, ihn zu lieben!

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 4. Akt, 2. Auftritt, Sorel

Es ist doch süß, geliebt zu sein.

Seume, J. G., Gedichte. Aus: An den General Baron von der Palen, als er 1795 Riga verließ, Schlußsatz. In: Prosaische und Poetische Werke von J.G. Seume. Vierther Theil. Mein Sommer 1805

Hat denn die Liebe je verwehrt, Was die Liebe heiß begehrt?

Grillparzer, Die Ahnfrau, 1817

O Sonn', o Meer, o Rose! Wie wenn die Sonne triumphierend sich Hebt über Sterne, die am Himmel stunden, Ein Schimmer nach dem andern leis' erblich, Bis alle sind in einem Glanz geschwunden; So hab' ich, Liebste, dich gefunden: Du kamst, da war, was je mein Herz empfunden, Geschwunden in dich. O Sonn', o Meer, o Rose ! Wie wenn des Meeres Arme auftun sich Den Strömen, die nach ihnen sich gewunden, Hinein sich diese stürzen brünstiglich, Bis sie die Ruh im tiefen Schoß gefunden; So, Liebste, hab' ich dich empfunden: Sich hat mein Herz mit allen Sehnsuchtswunden Entbunden in dich. O Sonn', o Meer, o Rose! Wie wenn im Frühling tausendfältig sich Ein buntes Grün hat ringend losgewunden, Ein hadernd Volk, bis Rose königlich Eintretend, es zum Kranz um sich verbunden; So, Liebste, hab' ich dich umwunden: Der Kranz des Daseins muß sich blühend runden, Gebunden in dich.

Rückert, Gedichte. Liebesfrühling, entstanden 1821, Erstdruck 1834

Denn von Gottes hoher Liebe Ist nicht menschliche verschieden; Beide sind nur Güte, Hoffnung, Glauben, Stärke, Freude, Frieden.

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Wenn Liebe das Schulmeistern anfängt, hat sie bald Ferien.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Die meisten Menschen wollen lieber Zuneigung geschenkt bekommen, als sie schenken.

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Wenn auf Erden die Liebe herrschte, so wären alle Gesetze zu entbehren.

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Alldieweil Lieb bei Lieb ist, weiß Lieb nicht wie lieb Lieb ist; wenn aber Lieb von Lieb scheidet, weiß lieb Lieb wohl, was lieb Lieb war.

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Je mehr Liebe man gibt, desto mehr besitzt man davon.

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Die Frau hat seit Jahrhunderten die ganze Arbeit in der Liebe geleistet.

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Liebeslied Wie soll ich meine Seele halten, daß sie nicht an deine rührt? Wie soll ich sie hinheben über dich zu andern Dingen? Ach gerne möcht ich sie bei irgendwas Verlorenem im Dunkel unterbringen an einer fremden stillen Stelle, die nicht weiterschwingt, wenn deine Tiefen schwingen. Doch alles, was uns anrührt, dich und mich, nimmt uns zusammen wie ein Bogenstrich, der aus zwei SaiteneineStimme zieht. Auf welches Instrument sind wir gespannt? Und welcher Geiger hat uns in der Hand? O süßes Lied.

Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Neue Gedichte, 1907

Darin besteht die Liebe: Daß sich zwei Einsame beschützen und berühren und miteinander reden.

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Es gibt kein ärgeres Gefängnis als die Furcht, einem Liebenden weh zu tun.

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Hier ist das Wunder, das allen immer widerfährt, die wirklich lieben; je mehr sie geben, desto mehr besitzen sie von der kostbaren erhaltenden Liebe, die Blumen und Kindern Stärke verleiht und die allen Menschen helfen könnte, wenn sie sie ohne Zweifel hinnähmen.

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Geliebtsein heißt aufbrennen. Lieben ist: Leuchten mit unerschöpflichem Öle. Geliebtwerden ist vergehen, Lieben ist dauern.

Rilke, Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge, 1910