Liebe Sprüche – romantisch

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Wenn jemand liebt, was zu lieben ihn beseligt, so möge er seiner glücklichen Leidenschaft froh sein und in seinem Schifflein mit günstigem Winde einherfahren.

Ovid, Remedia amoris (Heilmittel gegen die Liebe)

Endlich verstehen alle Liebenden die Kunst, eine ganz eigenartige Telegraphie einzurichten, deren durch alle möglichen Eingebungen des Augenblicks geschaffene Zeichensprache sehr schwer zu verstehen ist.

Balzac, Physiologie der Ehe (Physiologie du mariage), 1829

Stark ist die Liebe, die die Feuertaufe des Schmerzes empfangen hat.

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Dumm ist's, um jeden Rock zu wedeln, Wohl dem, der gar nicht lieben kann.

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Die Unbeständigen lieben nicht; sie spielen mit den Herzen.

Musset, Frédéric und Bernerette, 1838

In der Liebe ist alles erlaubt, ein armer Mensch darf da in der Wahl seiner Mittel nicht zimperlich sein.

Thackeray, Die Memoiren des Junkers Barry Lyndon (The Memoirs of Barry Lyndon, Esq.), 1844

Wundernacht In den Strahlen des Monds, die zur Erde staunen, Ist mein Gärtchen ein herrlicher Garten geworden, Voll Blumen der seltensten Arten geworden, Die Märchen duften und Düfte raunen. Und mein blühender, glühender Goldregenstrauch Läßt zu des Pfades silbernen Kieseln, Wie ein Springbrunn, die Goldtropfen niederrieseln, Und die Tropfen verstäuben berauschenden Hauch. Und mir ist und ich kann mich nimmer besinnen; Will den Goldregen sacht auseinanderbiegen, Ob nicht eine Danae da mag liegen, Den mondweißen Leib an mich zu schmiegen; Und daß ich heut Nacht sie mir könnte gewinnen…

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Das ganze Vergnügen an der Liebe beruht schließlich auf dem Wechsel.

Molière, Don Juan oder Der Steinerne Gast (Dom Juan ou le Festin de pierre), 1665

Was ihr euch Liebes noch in der Welt sagen und tun könnt, das sagt und tut rasch, morgen ist es vielleicht schon zu spät dazu.

Raabe, Hastenbeck, 1898

Heut' ein Jahr ist's, heut' ein Jahr ist's … Heut' ein Jahr ist's, heut' ein Jahr ist's, Daß du wurdest meine Braut! Heut' ein Jahr ist's, daß dein erster Kuß am Munde mir getaut. O wie war so süß berauschend Dazumal dein Kuß: jedoch – Wer mag's glauben, wer mag's glauben? Heut' ist er viel süßer noch. Wie vom Wind erfaßt den Falter, Sehen wir die Zeit entflieh'n, Sichtbar schwindet hin das Leben, Sichtbar welket es dahin. Mag's verblühn in Gottes Namen! Wahrlich, es betrübt mich kaum; Nicht verloren geht, was nieder Fällt von meinem Lebensbaum: Was da abstirbt mir vom Leben, Rasch als Liebe aufersteht … Denn sie wächst im selben Maße, Als das Leben mir vergeht!

Petöfi, S., Gedichte. Übers. v. Ladislaus von Neugebauer, Max Hesses Verlag, Leipzig 1910. Originaltext der Übersetzung

Du kannst geben ohne zu lieben, aber nicht lieben ohne zu geben.

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Das wäre schlimm, wenn alle, welche lieben und lieben werden, daran sterben müßten.

Euripides, Hippolytos, um 428 v. Chr

Wer liebt, wer die Kraft der Liebe hat, ist auch liebenswürdig, und es wäre grausam, wenn es anders wäre.

Fontane, Schach von Wuthenow. Erzählung aus der Zeit des Regiments Gensdarmes, 1883

Bittre Liebe Lieben ist ein süsses Leiden, Wenns nicht bitter wird durch scheiden. Bittres wil ich dennoch leiden, Daß ich Süsses nicht darff meiden.

Logau, Sämmtliche Sinngedichte, 1872 (EA: 1654). Originaltext

In Lust und Schmerzen In Lust und Schmerzen in Kampf und Ruh', steht eins fest im Herzen, und das bist Du! Das sind deine Augen, das ist dein Mund, das ist deiner Seele tief innerster Grund, das ist deine Liebe, sie winkt mir zu. In Lust und Leiden in Kampf und Ruh'

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Man findet, daß man nicht genug liebt; ja das ist wahr: man liebt nie genug!

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags. Am 1. Dezember 1916, dem Tag seiner Ermordung

Die Liebe macht ähnlich und gleich.

Joseph von der Heiligen Maria, Der Bestirnte und gesternte Himmel. An welchem erglantzen Jesus, die Sonn, Maria, der Mond, die zwölff Apostel, als zwölff lebendige Himmels-Zeichen, die andere Heilige aber die Stell der hell-funcklenden Sternen vertretten, 1707

Es treibt dich fort von Ort zu Ort, Du weißt nicht mal warum; Im Winde klingt ein sanftes Wort, Schaust dich verwundert um. Die Liebe, die dahinten blieb, Sie ruft dich sanft zurück: O komm zurück, ich hab dich lieb, Du bist mein einz'ges Glück! Doch weiter, weiter, sonder Rast, Du darfst nicht stillestehn; Was du so sehr geliebet hast, Sollst du nicht wiedersehn.

Heine, H., Gedichte. Neue Gedichte. Verschiedene. In der Fremde, 1.

Liebende sind eitel.

Balzac, Die Lilie im Tal (Le lys dans la vallée), 1835

Zu groß ist die Liebe zur Wissenschaft und zu klein die Wissenschaft der Liebe.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Wer zu sehr der Liebe frönt, verzichtet auf Reichtum wie Weisheit.

Bacon, Essays oder praktische und moralische Ratschläge (The Essayes or Counsels, Civill and Morall), 1597 (1612 und 1625 um neue Essays erweitert). Über die Liebe (Of Love)