Liebe Sprüche – romantisch

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Es liegt etwas so unerklärlich Heiliges und Seliges in der Liebe, sie macht so nobel und lauter, daß in demjenigen, der fruchtlos und unglücklich liebt, etwas Unwahres und Unrechtes sein muß, sei es was es wolle, und dieses in mir aufzufinden, ist jetzt eine Beschäftigung für mich, die mich zugleich hebt und beunruhigt.

Keller, G., Briefe. An Frau Orelli-Breitinger, 21. Oktober 1847

Liebe berauscht, sagt man. Liebe ernüchtert, sagt man. Liebe lässt klar sehen, sagt man. Liebe macht blind. Liebe verdirbt. Liebe veredelt. Liebe stärkt. Liebe schwächt. Liebe bringt Pein, und Liebe bringt Glück. Wo, wer ist jener Sagtman? Liebe macht gar nichts, erwidere ich ihm. Wir machen die Liebe zu dem, was sie uns wird.

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Wohlwollen und Liebe können nicht gehegt werden, ohne den Träger selbst zu veredeln, und sie tun dieses am glänzendsten, wenn sie dem gelten, was man einen Feind oder Widersacher nennt.

Keller, Der grüne Heinrich, erste Fassung 1854-55; zweite, endgültige Fassung 1879-80. Erster Band. Fünftes Kapitel

Liebe ist eine wunderbare Sache, das höchste Gut, das jede Last leicht erscheinen läßt. Liebe ist wachsam, und selbst im Schlaf wacht sie noch. Auch wenn sie ermüdet, erschöpft sie sich nicht, und wenn man sie bedrängt, läßt sie sich nicht bezwingen.

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Viel bewirkt, wer viel liebt.

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Was ist Jugend? Ein Traum. Was ist Liebe? Des Traumes Inhalt.

Kierkegaard, Entweder – Oder. Ein Lebensfragment (Enten – Eller. Et Livs-Fragment), Erstdruck unter dem Pseudonym Victor Eremita 1843. Erster Teil. Diapsalmata. Übersetzt von Alexander Michelsen und Otto Gleiß, 1885

In der Liebe wagen die vorsichtigsten und scheuesten Menschen oft die verzweifeltsten Sachen.

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Wie der stille See seinen dunklen Grund in der tiefen Quelle hat, so hat die Liebe eines Menschen ihren rätselhaften Grund in der Liebe Gottes.

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Sich um die Liebe zu betrügen, ist der fürchterlichste Betrug; es ist ein ewiger Verlust, der sich nie ersetzen läßt, weder in der Zeit noch in der Ewigkeit.

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In der Liebe erfolgt das Avancement nicht nach dem Anciennitätsprinzip.

Kierkegaard, Entweder – Oder. Ein Lebensfragment (Enten – Eller. Et Livs-Fragment), Erstdruck unter dem Pseudonym Victor Eremita 1843. Übersetzt von Christoph Schrempf und Wolfgang Pfleiderer, 1922

Auch der Olymp ist öde ohne Liebe.

Kleist, Amphitryon, 1807. 2. Akt, 5. Szene. Jupiter

Denn nicht durch Worte aber durch Handlungen zeigt sich wahre Treue und wahre Liebe.

Kleist, H., Briefe. An Wilhelmine von Zenge, Anfang 1800

Doch – ich liebe Dich ja unter jeder Laune fort – mein Zustand ist also doch nicht der schlechteste. Denke recht oft an mich. Du weißts – ich bleibe unzertrennlich.

Hölderlin, F., Briefe. An Luise Nast, 1788

Kommt den Jubelsang mit uns zu singen, Denen Liebe gab die Schöpferin! Millionen, kommt emporzuringen Im Triumphe zu der Königin! Erdengötter, werft die Kronen nieder! Jubelt, Millionen fern und nah! Und ihr Orione, hallt es wider: Heilig, heilig ist Urania!

Hölderlin, F., Gedichte. Aus: Hymne an die Göttin der Harmonie

Glücklich zu lieben, ist das größte Glück auf Erden; nächst diesem ist das größte unglücklich zu lieben.

Ernsthausen, Gedankenstriche, 1843

Was müssen das für selige Tage sein, da wir auf ewig vereint so ganz für einander leben – Louise – was werd' ich da an Dir haben – Du wirst mich aufheitern in trüben Stunden, Du wirst mir die Lasten, die ich zu tragen habe, versüßen, Du wirst mich mit der Welt versöhnen, wann ich beleidigt bin, Du wirst mir alles, alles sein –

Hölderlin, F., Briefe. An Louise Nast, Ende Dezember 1788

Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden, geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr; trotz seiner selbst.

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Das höchste Glück des Lebens besteht in der Überzeugung, geliebt zu werden.

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Ein Lebewesen lieben heißt, es durchsichtig zu machen.

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Das erste Anzeichen wirklicher Liebe ist bei einem jungen Mann Schüchternheit, bei einem jungen Mädchen Kühnheit.

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Jemanden lieben heißt, ihn durchsichtig zu machen.

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