Liebe Sprüche – romantisch

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Sag, womit ist zu vergleichen der getäuschten Liebe Pein? Frag den Garten, dessen Blumen schneien in den Frühling ein.

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So drückend ist kein Menschenlos auf Erden, Es kann erleuchtet durch die Liebe werden.

Lingg, H., Gedichte

Doch Lieb, in Frauenaugen erst gelernt, Lebt nicht allein, vermauert im Gehirn, Nein, mit der Regung aller edler Geister Strömt sie gedankenschnell durch jede Kraft Und zeugt jedweder Kraft zwiefache Kraft, Weit höher als ihr Wirken und ihr Amt. Die feinste Schärfe leiht sie dem Gesicht: Wer liebt, des Auge schaut den Adler blind! Wer liebt, des Ohr vernimmt den schwächsten Laut.

Shakespeare, Verlorene Liebesmüh, dt. auch: Liebes Leid und Lust (Love’s Labour’s Lost), Erstdruck 1598

Wer je gelebt in Liebesarmen Wer je gelebt in Liebesarmen, Der kann im Leben nie verarmen; Und müßt' er sterben fern, allein, Er fühlte noch die sel'ge Stunde, Wo er gelebt an ihrem Munde, Und noch im Tode ist sie sein.

Storm, T., Gedichte

Lulu Ich liebe nicht den Hundetrab Alltäglichen Verkehres; Ich liebe das wogende Auf und Ab Des tosenden Weltenmeeres. Ich liebe die Liebe, die ernste Kunst, Urewige Wissenschaft ist, Die Liebe, die heilige Himmelsgunst, Die irdische Riesenkraft ist. Mein ganzes Innre erfülle der Mann Mit Wucht und mit seelischer Größe. Aufjauchzend vor Stolz enthüll' ich ihm dann, Aufjauchzend vor Glück meine Blöße.

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Liebe ist, wenn dein Hündchen dich freudig im Gesicht ableckt, obwohl du es den ganzen Tag alleine gelassen hast.

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Ich hab' eine glitzernde Perle gekannt, Mich däuchte sie wunderfein – Doch als ich sie hielt in meiner Hand, War's nur ein Kieselstein. Ich hab‘ eine rote Rose gepflückt, Zart wie des Lenzes Hauch, Doch als ich damit meinen Busen geschmückt, Auch ein Herz, ein Herz wurde mir gesandt, Ich glaubte es liebend – heiß; Doch als ich das Herz an meines band, War's fühllos kalt wie Eis. – Johanna Ambrosius

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Die Liebe, die uns folgt, wird oft lästig, doch dankt man ihr als Liebe.

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Jüngst als Lisettchen im Fenster saß, Da kam Herr Filidor Und küßte sie, Umschlang ihr weiches, weißes Knie; Und sagt ihr was ins Ohr, Ich weiß nicht was. Dann gingen beide fort, er und sie, Und lagerten sich hier, Im hohen Gras Und triebens frei in Scherz und Spaß; Er spielte viel mit ihr, Ich weiß nicht wie. Zum Spiele hatt er viel Genie, Er triebs gar mancherlei, Bald so, bald so, Da wars das gute Mädel froh, Doch seufzte sie dabei, Ich weiß nicht wie? Das Ding behagt dem Herren baß Oft gings da capo an? Doch hieß es drauf, Nach manchem, manchem Mondenlauf, Er hab ihr was getan; Ich weiß nicht was.

Novalis, Gedichte. Ich weiß nicht was. Ballade

Brichst du den Bund, so ist's nicht anzufechten; das Recht der Liebe ruht ja nicht auf Rechten.

Shakespeare, Sonette (Sonnets), 1609. Aus: Sonett XLIX. Übersetzt von Karl Kraus, 1933

Bisher ist noch jede Liebe eines natürlichen Todes gestorben.

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Ein Herz, das nichts zu lieben hat, Wird allgemach erkalten – Bleibt unbelastet der Magnet, Kann bald er nichts mehr halten.

Leixner, Deutsche Worte, 1887

Amor, der schlaue Plagegeist des menschlichen Geschlechts.

Cervantes, Der Eifersüchtige von Extremadura (El celoso extremeño), 1613

Mangelhafte Schöpfung Zwei Augen, Dich zu sehen, Zwei Ohren, Dich zu hören, Zwei Arme, Dich zu fassen, Und, ach, um Dich zu küssen, Nur einen Mund, o Holde! Das will mir gar nicht passen!

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Die Luft ist voll von deinem Duft Die Luft ist voll von deinem Duft, O süßer Leib du von Jasmin! Die Uhr schlägt drei. Am Horizont Die ersten rosa Wolken ziehn. Die ersten rosa Wolken ziehn Am Horizont. Die Uhr schlägt drei. O süßer Lieb du von Jasmin, Die Luft ist voll von deinem Duft!

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Du Da du getreten in mein Leben ein, Da wich die Nacht dem hellen Morgenschein; Weit offen stand des Himmels festlich Tor, Und eine Rosenlandschaft stieg empor.

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Ich weiß, dass meine Schwester mich liebt, sie gibt mir all ihre Klamotten und muss dann wieder neue kaufen.

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Nur die Liebe vermag alle Knoten zu lösen.

Tolstoi, Tagebücher. 1900

Die Liebe stirbt nicht; wie sollte sie aber leben ohne Wiedervereinigung?

Pertz, Das Leben des Ministers Freiherrn vom Stein, 6 Bde., 1850-55. Nach dem Tode seiner Gattin zu Pfarrer Stein

Die Liebe ist ein nie verlöschendes Feuer.

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Fühl alle Lust, fühl alle Pein Zu lieben und geliebt zu sein, So kannst du hier auf Erden Schon ewig selig werden.

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