Liebe Sprüche – sinn

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Beseelte Gott den Vogel nicht mit diesem allmächtigen Triebe gegen seine Jungen, und ginge das Gleiche nicht durch alles Lebendige der ganzen Natur, die Welt würde nicht bestehen können. So aber ist die göttliche Kraft überall verbreitet und die ewige Liebe überall wirksam.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Johann Peter Eckermann, 29. Mai 1931

Das Leben ist die Liebe Und des Lebens Leben Geist.

Goethe, J. W., Gedichte. West-östlicher Divan, Buch Suleika,

Sei ohne Tugend, doch verliere Den Vorzug eines Menschen nie! Denn Wollust fühlen alle Tiere, Der Mensch allein verfeinert sie.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, Aus: Der wahre Genuss

Was ist das Leben ohne Liebesglanz?

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 4. Akt, 12. Auftritt, Thekla

Die meisten Menschen leben für die Liebe und die Bewunderung, doch wir sollten durch die Liebe und die Bewunderung leben.

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Summa summarum Sag, wie wär es, alter Schragen, Wenn du mal die Brille putztest, Um ein wenig nachzuschlagen, Wie du deine Zeit benutztest. Oft wohl hätten dich so gerne Weiche Arme warm gebettet; Doch du standest kühl von ferne, Unbewegt, wie angekettet. Oft wohl kam's, daß du die schöne Zeit vergrimmtest und vergrolltest, Nur weil diese oder jene Nicht gewollt, so wie du wolltest. Demnach hast du dich vergebens Meistenteils herumgetrieben; Denn die Summe unsres Lebens Sind die Stunden, wo wir lieben.

Busch, Bildergeschichten. Dideldum!, 1874. Originaltext

Dreierlei Menschen haben kein Geld: die Verschwender, die Armen und die Geizigen.

Altenberg, Fechsung, 1915

Man lebt zweimal, das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.

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Das Leben ist selber die Seligkeit, [...] denn das Leben ist Liebe, und die ganze Form und Kraft des Lebens besteht in der Liebe, und entsteht aus der Liebe.

Fichte, Die Anweisung zum seligen Leben, oder auch die Religionslehre (Vorlesungen), 1806. 1. Vorlesung

Es ist wahr: wir lieben das Leben, nicht, weil wir an's Leben, sondern weil wir an's Lieben gewöhnt sind.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Vom Lesen und Schreiben

Was groß ist am Menschen, das ist, daß er eine Brücke und kein Zweck ist: was geliebt werden kann am Menschen, das ist, daß er ein Übergang und ein Untergang ist.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Zarathustras Vorrede

Die Liebe ist der Endzweck der Weltgeschichte, das Amen des Universums.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Mystizismen

Welten bauen genügt dem tiefer dringenden Sinn nicht: Aber ein liebendes Herz sättigt den strebenden Geist.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Bruchstücke philosophischer Enzyklopädistik

Am Ende des Lebens wird es die Liebe sein, nach der beurteilt wird.

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Was lebst du denn, wenn du nicht lieben kannst!

Hebbel, Genoveva, 1843. 3. Akt, 8. Szene, Tristan

Schön ist solch ein Leben in ewiger Schönheit, wenn man den Mantel um sich schlägt wie ein König, die höchsten Leidenschaften nachempfindet und Liebe liebt.

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Wir stolpern wohl auf unsrer Lebensreise, Und doch vermögen in der Welt, der tollen, Zwei Hebel viel auf's irdische Getriebe: Sehr viel die Pflicht, unendlich mehr die Liebe!

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Das Tagebuch

Die Liebe weist dem Menschen seines Lebens Ziel. Die Vernunft gibt ihm die Mittel in die Hand, es zu erreichen.

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Die Menschen leben nicht davon, daß sie für sich selbst sorgen, sondern daß in den Menschen die Liebe ist.

Tolstoi, Ausgewählte Erzählungen für die Jugend, 1922. Wovon die Menschen leben XII

Mässig und geschäfftig leben Heist: der Liebe Gifft eingeben.

Logau, Sämmtliche Sinngedichte, 1872 (EA: 1654). Originaltext

… es kann der Mensch nichts ändern und das Licht des Lebens kommt und scheidet, wie es will.

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Zweiter Band. Zweites Buch. Hyperion an Bellarmin