Liebe Sprüche – sprichwort

39 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Liebe sprichwort

Es ist eine alte Geschichte, wenn zwei Herzen in einem Wettlauf miteinander vorwärts hasten, so will natürlich jedes es dem anderen voraustun, und ärgert sich dann doch schließlich, wenn es ihm gelingt.

Schubin, Asbéin. Aus dem Leben eines Virtuosen, 1888

Es findet nicht nur jeder Odysseus seinen Homer, sondern auch jeder Mahomet seine Chadidscha.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen, 1880

Nie wird ein Weib sich ganz dir weihn, Hat es dir nie was zu verzeihn.

Internet

Die Frau kommt häufig erst dann zum letzten Genuß einer Liebesstunde, wenn sie einer Freundin davon erzählt.

Hagemann, Aphorismen zur Liebesweisheit, 1921

Die Frau, die zwei liebt, betrügt beide.

Internet

Den Kuß und dann die Kralle. So sind sie alle.

Krauß (Hg.), Vischer. Aussprüche des Denkers, Dichters und Streiters, um 1900. Aus dem Gedicht: Dank für Rat

Es ist nicht üblich, das zu lieben, was man besitzt.

Internet

Es gibt Weiber, die man erst lieben muß, um sie zu kennen; was sich sonst umkehrt.

Coutelle (Hg.), Pharus am Meere des Lebens. Anthologie für Geist und Herz, hg. von Carl Coutelle [I. Ausgabe], 4., sehr verbesserte und vermehrte Auflage 1858 (EA: 1833)

Weiß ich doch, wenn das Blut kocht, wie das Gemüt der Zunge freigiebig Schwüre leiht.

Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 1603

Ein Frauenherz und eine Festung sind sich auch darin ähnlich, daß man beide erst kennen lernt, nachdem man sie erobert.

Kalisch, Schlagschatten, 1844. Zerstreute Gedanken

Junge Minne heißt alte scheiden.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Weiberkenntnis Wüstlinge rühmen sich stolz, und mit Recht, sie kennten die Weiber; Zarte Gemüter allein kennen und ehren das Weib.

Brinckmann, K. G., Gedichte. Arabesken

Der kluge Vogel Läuft ein Bach durch die Au, durch die grüne, grüne Au, steht ein Holderbusch dran, singt ein Vogel dann und wann: Kuckuck, kuckuck. Wollt wissen, ob mein Schatz, o mein lieber, lieber Schatz, einen andern geküßt; rief er schnell, als ob er's wüßt: Kuckuck, kuckuck, kuckuck, kuckuck; und ich lief und lief und lief, bis der Vogel nicht mehr rief.

Falke, Das Leben lebt, 1916

Die böse Sieben Am Wirtshaus an der Straße Sieben Birkenbäume stehn; Die sieben grünen Bäume, Die will ich gar nicht sehn. Die Sieben, ja die Sieben Ist eine böse Zahl; Sieben wunderschöne Mädchen, Die liebte ich einmal. Sechs Rosen ohne Dornen Die waren mein fürwahr; Die siebte, die ich pflückte, Voll Dorn und Distel war. Die siebte von den Sieben Die Kunst sie wohl verstand; Sie führt mich zum Altare Mit ihrer weißen Hand. Die sieben Birkenbäume, Die gehen hin und her; Ade, ihr roten Rosen, Ich pflücke keine mehr.

Löns, H., Gedichte. Der kleine Rosengarten, entstanden 1884-90, Erstdruck 1919

Die Leiden der Liebe sind sicher in allen Völkern die gleichen. … Allen tut es gleich weh, das Entbehren, und allen gleich wohl, das Geküßtwerden.

Federer, Berge und Menschen, 1911

Der erste Mann ist stets ein Unglücksfall.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Aus: Die Frau spricht (I), in: Die Weltbühne, 13.08.1929, Nr. 33 (Theobald Tiger), wieder in: Lerne lachen ohne zu weinen, 1931

Wer süßen Honig begehrt, wird oft gestochen.

Internet

Die Welt ist ein Dorf, in dem man stets denen begegnet, denen man ausweichen will, und niemals den Einen findet, den man sucht.

Keiter, Lebenssprüche und Zeitbetrachtungen, 1910