Liebe Sprüche – tattoo

26 Sprüche gefunden

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Das Bild der Geliebten kann nicht alt werden, denn jeder Moment ist seine Geburtsstunde.

Goethe, J. W., Theoretische Schriften. Der Sammler und die Seinigen, 6. Brief, Ich-Erzähler zu Julie

Daß unsrer Glut die Zeit nicht schade, Räumt sie kein Recht aus Schwachheit ein, Und ihre Gunst bleibt immer Gnade, Und ich muß immer dankbar sein.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier: Der wahre Genuss

Ich will dich in der eigenen Haut sehen.

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Ewig Dein, ewig mein, ewig uns.

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Daß Du weiße Haare hast – so viele, wie ich jetzt habe, das tut mir nicht weh, das liebe ich, daß die Zeit uns zeichnet und das Alter uns würdig macht, mein teurer Schatz. Ob du alt und verrunzelt bist, wie ein alter vertrockneter Nußknacker, das ist mir gleich, wenn nur Deine Seele nicht armselig unbedeutend wird. Sonst ist mir alles lieb, was die Zeit unserem Leben antun muß. Das ist mir heilig.

Dauthendey, M., Briefe. An seine Frau Anny

Kein Genuß ist kürzer als der Liebesrausch; kein Opfer ist fruchtbringender und nützlicher als die Verschmähung dieses Genusses.

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O, wenn doch länger bliebe Das Lied der Nachtigall! Denn kurz ist die Liebe, Der Wonne süßer Schall. Doch Dichterherzen glühen Für Lieb' ihr Leben lang; In ihrer Brust erblühen Stets Lieder und Gesang.

Martin, Sonnenblumen und Nachtschatten. Spruch-Gedichte, 1865

Die Zeit Die Zeit war lang genug, dass uns nun klar sein müsste, dass die Liebe zwischen uns ein längst verklungener Ton ist. Doch die Zeit war nicht lang genug, dass wir uns darüber im Klaren sind, dass man einen verklungenen Ton auch wieder aufs Neue erklingen lassen kann.

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Doch willst mit mir vereint deine Schritte durchs Leben nehmen, so will ich mich gern bequemen, dein zu sein auf der Stelle.

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Liebe und Erinnerung dauern ewig.

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Die Zeit ist kurz, um Beweise unserer Liebe zu geben, und wir leben nur einmal.

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Wenn alle Bäume dieser Welt Stifte wären und alle Wasser wären Tinte und der Himmel wäre ein einziges großes Stück Papier, es würde nicht ausreichen, um deine Schönheit zu beschreiben.

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Solange ich bin, werde ich deiner harren, und sei es, bis sich auf mein schmiegsam schwarzes Haar der Jahre weißer Reif legt.

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Ihr wollt alle nur die Liebe zur Möglichkeit haben. Ich habe nur die Liebe zur Unmöglichkeit.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1906

Wen der Pfeil des Schönen je getroffen, Ewig währt für ihn der Schmerz der Liebe!

Platen, Gedichte. Aus: Tristan, 1825

Ich würde Jahrtausende lang die Sterne durchwandern, in alle Formen mich kleiden, in alle Sprachen des Lebens, um dir Einmal wieder zu begegnen. Aber ich denke, was sich gleich ist, findet sich bald.

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Zweiter Band. Erstes Buch. Hyperion an Diotima

Ich will von dir, was keine Zeit zerstöret Ich will von dir, was keine Zeit zerstöret, Nur Schönheit, die das Herz verleiht; Ich will von dir, was nie der Welt gehöret, Die engelreine Kindlichkeit. Das sind des Herzens allerbeste Gaben, Das ist des Lebens schönste Zier. Hat dich die Welt, so kann ich dich nicht haben, Lebst du der Welt, so stirbst du mir.

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Das Mädchen mit dem Muttermal Chanson Woher sie kam, wohin sie ging, Das hab' ich nie erfahren. Sie war ein namenloses Ding Von etwa achtzehn Jahren, Sie küßte selten ungestüm. Dann duftete es wie Parfüm Aus ihren keuschen Haaren. Wir spielten nur, wir scherzten nur; Wir haben nie gesündigt. Sie leistete mir jeden Schwur Und floh dann ungekündigt. Entfloh mit meiner goldnen Uhr Am selben Tag, da ich erfuhr, Man habe mich entmündigt. Verschwunden war mein Siegelring Beim Spielen oder Scherzen. Sie war ein zarter Schmetterling. Ich werde nie verschmerzen, Wie vieles Goldene sie stahl, Das Mädchen mit dem Muttermal Zwei Handbreit unterm Herzen.

Ringelnatz, J., Gedichte. Allerdings, 1928

Rasch, wie ein Blitz dahinfährt, kaum gesehen auch schon verschwunden, erwachte in der Seele des Knaben die Vorstellung, dass es von Mensch zu Mensch keinen andern Besitz gibt als die Liebe.

Auerbach, Das Landhaus am Rhein. Roman, 5 Bde., 1869

Die ewige Liebe hat eine gar zu kurze Dauer; wir können ewig hassen, aber nicht ewig lieben.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Ich werde dein sein, wie deine Seele, und wenn ich vor keinem Sterblichen mich beuge, so will ich's und werd ich's ewig vor dir.

Hölderlin, F., Briefe. An Neuffer, 25. August 1794