Religion Sprüche – familie

20 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Religion familie

Sie haben im Vaterland eine große und wichtige Aufgabe, Sie müssen die Religion im Volke erhalten und kräftigen.

Wilhelm I., Reden. Zur protestantischen Geistlichkeit auf dem Bahnhof in Züllichau, am 23. August 1876

Religion und Moral sind die unentbehrlichsten Stützen, auf denen jede sittliche Richtung und geistige Entwicklung beruht, welche die politische Wohlfahrt eines Landes befördern. Wer diese mächtigen Pfeiler menschlicher Glückseligkeit, auf denen alle Pflichten des Menschen und des Bürgers beruhen, erschüttert, wird den Tribut der Vaterlandsliebe umsonst einfordern.

Internet

Nur eine Religion, die alle anderen duldet und so deren Wohlwollen würdig ist, kann aus der Menschheit ein Volk von Brüdern machen.

Voltaire, Philosophisches Wörterbuch (Dictionnaire philosophique portatif), 1764

Eure Religion wurde auf steinerne Tafeln geschrieben mit dem eisernen Finger eines zornigen Gottes, damit ihr sie nicht vergeßt. Das kann der Rote Mann nicht verstehen und nicht im Gedächtnis bewahren. Unsere Religion, das sind die Lebensformen unserer Väter, die Träume unserer alten Männer, die ihnen der Große Geist schickt, die Visionen unserer Häuptlinge. Und das ist in das Herz meines Volkes geschrieben.

Internet

Vaterland und Familie, Gewissen und Ehre, die heiligen Gefühle der Gesellschaft und der Natur sind immer die ersten und nächsten, mit denen sich Religionen mischen, von denen sie Stärke empfangen, und denen sie sie geben.

Schiller, Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung, 1788

Die Religion ist die beste, welche die Vielen eint, den Einzelnen kräftigt, den Stolzen beugt, die uns das Leben und den Tod mit Ergebung erwarten macht.

Feuchtersleben, Confessionen, Blätter (in: Sämmtliche Werke in sieben Bänden, 4. Band), 1851

Es ist mehr Verwandtschaft zwischen Opium und Religion, als sich die meisten Menschen träumen lassen.

Heine, H., Gespräche. Zu Adolf Stahr, Oktober 1850

Religion und Heuchelei sind Zwillingsschwestern, und beide sehen sich so ähnlich, daß sie zuweilen nicht voneinander zu unterscheiden sind.

Heine, Die romantische Schule, 1836. Zweites Buch

Religion ist für mich wie das Fundament eines Hauses; es stützt das Haus.

Internet

Die Religion und Moral sind die unentbehrlichsten Stützen der Staatswohlfahrt. Vergeblich würde der sich seines Patriotismus rühmen, welcher diese beiden Grundpfeiler des gesellschaftlichen Gebäudes zersprengen sollte.

Washington, Reden. Inauguralrede an den Kongress, 1789

Zwischen der zur Kirche verhärteten Religion und zwischen dem Staate gibt es so wenig irgendein gesundes Verhältnis, als zwei Füße in einem Schuh stecken.

Krauß (Hg.), Vischer. Aussprüche des Denkers, Dichters und Streiters, um 1900

Patriotismus ist ein Korrektiv für den Aberglauben; und je mehr wir uns für unser Vaterland einnehmen lassen, desto weniger interessieren wir uns für unsere Sekte.

Buckle, Geschichte der Zivilisation in England (History of Civilization in England), 2 Bde., 1857-61

Mit dem Verhalten zur Verschiedenartigkeit der Religionen ist es leider wie mit dem Familiensinn, der seine eignen Kinder wunderbar schön findet, während sie andern nicht selten häßlich erscheinen.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Sammel eine Gruppe von Menschen auf der Grundlage ihrer starken religiösen Überzeugungen, und du hast einen – garantiert – morbiden Zustand, der sich in Kriminalität, Anomalitäten und Paranoia ausdrückt.

Internet

Kain mit Weib und Kind, schicksalergeben, gedankenlos brütend, eine Versteinerung trostloser Ruhe. Dieser Mann hat seinen Bruder getötet, infolge eines Opferzwistes, eines Religionstreits. Ja, die Religion hat den ersten Brudermord verursacht, und seitdem trägt sie das Blutzeichen auf der Stirne.

Heine, Französische Maler (Artikelserie für Cottas »Morgenblatt für gebildete Stände«), 1831. Nachtrag. 1833

Die Menschen sollen sich untereinander als Brüder verhalten; dieser erhabene Grundsatz schließt alles ein, was es an christlicher Religion Göttliches gibt.

Internet

Gebundenheit ist die Wurzel der Religion, Hingebung ihre Blüte.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Ihr streitet um die Religion und ist doch gar kein Streit in der Religion; es sind nur mancherlei Gaben, aber es redet nur Ein Geist.

Böhme, Von der Menschwerdung Jesu Christi (De incarnatione verbi), 1620. 13. Kapitel, 3

Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch, wir weben hinein den dreyfachen Fluch, wir weben, wir weben.

Heine, H., Gedichte. Aus: Die schlesischen Weber, 1844

Was alle Religionen gegenseitig voneinander halten, halte man von allen zusammen.

Wertheimer, Buch der Weisheit. Aphorismen. Zweite Auflage und Neue Folge, 1920 (posthum)