Religion Sprüche – hoffnung

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Sie haben im Vaterland eine große und wichtige Aufgabe, Sie müssen die Religion im Volke erhalten und kräftigen.

Wilhelm I., Reden. Zur protestantischen Geistlichkeit auf dem Bahnhof in Züllichau, am 23. August 1876

Die Religion? Der beliebte Ersatz für den Glauben.

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Die Religion, die die furchtbarsten Leidenschaften im Menschen aufzustürmen vermag, versteht es auch, die edelsten menschlichen Triebe zur Vollbringung der staunenswertesten, ja unerhörten Taten anzueifern.

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Jede, wenn auch noch so indirekte Werbung um die Massen ist ein Ausverkauf der Religion. Wer sich in der sanften Hut Gottes weiß, zählt nicht seine Gefährten.

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Es ist nur eine (wahre) Religion; aber es kann vielerlei Arten des Glaubens geben.

Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, 1793. Drittes Stück. Der Sieg des guten Prinzips über das Böse, und die Gründung eines Reichs Gottes auf Erden

Zuversicht und Ergebung sind die echten Grundlagen jeder bessern Religion, und die Unterordnung unter einen höheren, die Ereignisse ordnenden Willen, den wir nicht begreifen, eben weil er höher als unsere Vernunft und unser Verstand ist.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich von Müller, 28. März 1819

Alle Religionen sind schön, die uns zu guten Menschen machen.

Auerbach, Auf der Höhe. Roman, 1865

Religion ist das, was die Armen davon abhält, die Reichen umzubringen.

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Die Religion ist [...] das Opium des Volks.

Marx, Zur Kritik der Hegelschen Rechts-Philosophie, 1843-44. Einleitung. Wird häufig (z.B. von Lenin) als ›Religion ist das Opium für das Volk‹ wiedergegeben.

Wo Tausende anbeten und verehren, Da wird die Glut zur Flamme, und beflügelt Schwingt sich der Geist in alle Himmel auf.

Schiller, Maria Stuart, 1800. 5. Akt, 7. Auftritt, Maria

In der Religion kommt es nicht darauf an, daß man über vieles Klarheit, sondern daß man über eines Gewißheit hat.

Rittelmeyer, Menschen untereinander, Menschen füreinander, 1959 (EA: 1957)

Nicht der Altar, und der bessere Gott, nur das heilige Feuer, welches die Opfer entflammt, adelt die Religion.

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Auch die Religion kann ihr Versprechen (des Glücks) nicht halten. Wenn der Gläubige sich endlich genötigt findet, von ›Gottes unerforschlichem Ratschluß‹ zu reden, so gesteht er damit ein, daß ihm als letzte Trostmöglichkeit und Lustquelle im Leiden nur die bedingungslose Unterwerfung geblieben ist. Und wenn er zu dieser bereit ist, hätte er sich den Umweg wahrscheinlich sparen können.

Freud, Das Unbehagen in der Kultur, 1930

Religion, du Friedensbote! Du heller Stern in dunkler Nacht! Du Hoffnungsstrahl in Schmerz und Tode! Du ewig reiche Wundermacht! Du Anker, stark in Zweifelswogen! Du sich'rer Bord in Sturmeswehn! Weß Herz du hast an dich gezogen, Der kann nicht zagen und vergehn. –

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Der Pfarrer muß ein bißchen Glauben bewahren ... der Vikar darf bei einer abfälligen Bemerkung über die Religion lächeln; der Bischof lacht laut auf; und der Kardinal macht selbst noch einen Witz darüber.

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In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt Wege und Stege besser als ein Sehender. – Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen.

Heine, Gedanken und Einfälle, in: Letzte Gedichte und Gedanken von Heinrich Heine, hg. von Adolf Strodtmann 1869. II. Religion und Philosophie

Die Religion ist die beste, welche die Vielen eint, den Einzelnen kräftigt, den Stolzen beugt, die uns das Leben und den Tod mit Ergebung erwarten macht.

Feuchtersleben, Confessionen, Blätter (in: Sämmtliche Werke in sieben Bänden, 4. Band), 1851

Das große Dennoch, das alle niederdrückenden Affekte besiegt, ist die Grundstimmung und das Ziel der Religion.

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Jeder Mensch, sei es zu seinem Entsetzen oder zu seinem Trost, hat ein gewisses religiöses Gefühl.

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Die Religion soll unseren Blick nicht von dieser Welt abziehen. Sie ist eine himmlische Macht, die in den Bund tritt mit dem Edlen dieses Lebens, und mich hat noch nie ein religiöses Gefühl durchdrungen, gestärkt, ohne mich zu einer guten Tat anzufeuern, zu einer großen mir die Hoffnung zu geben.

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Die Religion ist der Anker des Lebens.

Hille, Gestalten und Aphorismen, in: Gesammelte Werke von Peter Hille, Band 2, hg. von seinen Freunden 1904 (posthum)