Religion Sprüche – mut
23 Sprüche gefunden
Auf dem Weg zum Herrgott fressen dich die Heiligen.
Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.
Es liegt wohl im Wesen des Religiösen, daß es, wenn es sich einmal auf den Weg gemacht hat, nicht mehr Halt machen kann.
Tretet ein, denn auch hier sind die Götter.
Ich predige nicht die Duldsamkeit. Unbeschränkte Religionsfreiheit ist in meinen Augen ein so geheiligtes Recht, daß das Wort Duldsamkeit, als Ausdruck hierfür gebraucht, mir gewissermaßen selbst tyrannisch erscheint.
Ob man mit einer Leiter, einem Seil oder einer Treppe auf das Dach des Hauses gelangt, ist nicht wichtig. Ebenso ist es mit den Religionen.
Der weise und mutige Turenne hat die Religion geachtet – und unzählige, völlig unbedeutende Leute halten sich für genial und stark, weil sie sie mißachten.
Keine Religion,… die sich auf Furcht gründet, wird unter uns geachtet.
Religion ist für mich wie ein Wegweiser durchs Leben.
Die Luftschiffahrt wird dem religiösen Genie der Menschheit neue Nahrung geben. Zu den großen Beförderern kosmischer Stimmungen: Wald, Meer und Wüste wird nun noch der Luftraum kommen.
Was ist denn das Wesen der Religion? [...] Es ist Mut, also das Gegenteil von Furcht [...]. Es ist Liebe, also das Gegenteil von Selbstsucht; ein religiöser Mensch enthält sich aller kränklichen, weichlichen, trübseligen Einbezogenheit und tritt freudig hervor für das Wohl der Gesamtheit. Es ist Freiheit, also das Gegenteil von allem Knechtssinn.
Unsere Protestanten Kampf gegen jede Fäulnis und Zermorschung! Gewissensfreiheit! Freie Bibelforschung! Wie hab ich euern Mut so oft bewundert; Das alles fordert ihr - fürs sechzehnte Jahrhundert!
Ich sehe eine neue Religion, die sich auf das Zutrauen zum Menschen gründet; die uns an die unberührten Tiefen mahnt, die in uns leben; die daran glaubt, daß der Mensch das Gute ohne den Gedanken an eine Belohnung lieben kann; daran, daß der göttliche Urgrund im Menschen lebt.
Der Märtyrer einer alten Religion erscheint als Starrsinniger einer neuen als Begeisterter.
Die Furcht vor dem Übernatürlichen, vor dem Unbekannten ist der Keim der religiösen Vorstellungen.
Die Entwickelung der Fahrzeuge verfolgt langsam denselben Weg wie die religiöse Entwickelung. Der Vorspann verschwindet, die bewegende Kraft wird ins Innere selbst verlegt.
Eine Religion kann nicht dadurch Anhänger gewinnen, daß sie den Begierden schmeichelt, sondern dadurch, daß sie das Heldenhafte, das in jedem Herzen schlummert, wachruft.
Sonderbar! Und immer ist es die Religion und immer die Moral und immer der Patriotismus, womit alle schlechten Subjekte ihre Angriffe beschönigen!
Eine Religion, die nicht von der Regierung beschützt wird, entwickelt gewöhnlich mehr Energie und höhere Lebenskraft als eine, die von ihr beschützt wird.
Aus der Verbindung der kernigen und redlichen Tapferkeit des deutschen Nordens, mit einer aus dem Orient gekommenen ganz geistigen Religion, dem Christentum, ging der ritterliche Geist hervor, eine mehr als glänzende, wahrhaft entzückende, und bisher in der Geschichte beispiellose Erscheinung.
Die alten Götter ziehen ein, nur mit neuen Masken.