Religion Sprüche – poetisch

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Religion: Alte; Poesie: Religion der Jugend.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus dem Nachlass. Skizziertes. Zweifelhaftes. Unvollständiges

Bei den Alten war die Religion schon gewissermaßen das, was sie uns werden soll – praktische Poesie.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Religiöse Fragmente

Wer die Religion nur um der Würze der Sprache willen liebt, bekennt sich zur Form und nicht zur Sache.

Kühnel (Hg.), Zitaten-Handbuch. Worte und Weisheit aus vier Jahrtausenden, hg. von Joseph Kühnel, 1937

Religion ist reine Sache des Gemüts und der Phantasie, wie der Poesie, und man zerstört das Wesen beider, wenn man sie unter Vernunftregeln bringen will [...].

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Die Religion und die Religionen

Religion ist die Poesie der unpoetischen Menschen.

Grillparzer, Studien zur Philosophie und Religion. 1835

Symbole, Abstrakta, ja schon die Pluralia – das sind ebensoviele Fluchtversuche aus der erschütternden und verwirrenden Realität der Dinge in Spekulation, Metaphysik oder zu Gott.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Religion ist die philosophische Poesie der Welt. Bei ihrer Gestaltung waren die poetischen und philosophischen Kräfte des Menschen zugleich tätig. Sie zu missachten ist darum immer eine Rohheit.

Pauly, Aphorismen, 1905