Religion Sprüche – sprichwort

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Die Religion ist die Metaphysik des Volks, die man ihm schlechterdings lassen und daher sie äußerlich achten muß.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 15. Über Religion

Alle Religionen seindt gleich und guht, wan nuhr die Leute, so sie profesieren, erliche Leute seindt, und wen Türken und Heiden kähmen und wolten das Land pöbplieren, so wollen wier sie Mosqueen und Kirchen bauen.

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Jeder Priester, der sich in die politischen Angelegenheiten mischt, verdient die Rücksicht nicht, die man seinem Stande schuldig ist.

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Herrschende Religion! Das klingt bedenklich. Man sagt auch: ›Herrschende Dynastie‹, ›herrschender Typhus‹ und so.

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Auf dem Weg zum Herrgott fressen dich die Heiligen.

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Die meisten Menschen treiben die Religion, wie man ein Handwerk treibt.

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Denn, du weißt es, die Religionen sind wie die Leuchtwürmer: sie bedürfen der Dunkelheit um zu leuchten.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 15. Über Religion

... in allen Konfessionen findet es sehr häufig statt, daß unter "Freiheit der Kirche" die Herrschaft der Priester verstanden wird; – ich nehme unsere Konfession nicht aus.

Bismarck, Reden. Im Reichstag, 15. März 1884

Die Katholiken sitzen vor ihrer Hütte. Ein Heide geht vorbei und pfeift sich eins. Die Katholiken tuscheln: "Der wird sich schön wundern, wenn er stirbt!" Sie klopfen sich auf den Bauch ihrer Frömmigkeit, denn sie haben einen Fahrschein, der Heide aber hat keinen, und er weiß es nicht einmal. Wie hochmütig kann Demut sein!

Tucholsky, Werke 1907-1935. Schnipsel, in: Die Weltbühne, 03.02.1931, Nr. 5 (Peter Panter)

In jeder Religion ist der religiöse Mensch eine Ausnahme.

Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft (La gaya scienza), 1882 (ergänzt 1887)

Wer da schreit: »Dem Volke muß die Religion erhalten bleiben«, lügt; gemeint ist: »Das Volk muß der Religion erhalten bleiben«.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Was soll mit den Zehn Geboten geschehen?In: Die Literarische Welt, 14.06.1929, Nr. 24 (Ignaz Wrobel)

Papst Alexander VI. sagte: "Jede Religion ist gut, die beste aber – die dümmste." Er sprach es aus, was alle Päpste vor und nach ihm dachten. "Rom kann nur herrschen, wenn die Welt dumm ist", stand als unumstösslicher Grundsatz in ihrer Seele geschrieben, und deshalb schickten sie ihre Apostel aus, welche die Menschheit systematisch verdummen mußten...

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Wenn die Religion im Lande wankt, so wankt sie nicht allein.

Schiller, Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung, 1788

Die Kutte ist ein Schelmenfutteral.

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Da der menschliche Verstand dazu nicht fähig ist, ist es unnütz, eine andere Erklärung als die traditionelle zu suchen; also heißt es: Rückkehr zur katholischen, apostolischen und römischen Religion. Ich schließe mich ihr an.

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Jede Religion hat ihre Dämonen und bösen Geister…

Hauff, Mittheilungen aus den Memoiren des Satan, 2 Bde., 1825/26

Bleibe der Religion Deiner Väter getreu, und hasse die theologischen Kannengießer.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. An meinen Sohn Johannes 1799

Religiosität ist aller weiblichen Vollkommenheit Krone.

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Gewöhnlich besteht die Religion der Frauen darin, Gott zu dienen, ohne unhöflich gegen den Teufel zu sein.

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Sie ist Volksgut, so wie Staatsgut; an der Wahrheit der Religionen zu zweifeln, heißt nur einen persönlichen Irrtum hegen; sie bekämpfen, heißt einen Frevel an des Staates Wohlfahrt begehen.

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Religion ist für die meisten etwas, woran man glaubt, weil man glaubt, daß der andere daran glaubt.

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