Religion Sprüche – trauerkarte

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Zu soviel Unheil hat schon die Religion die Menschen verleitet.

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Was können wir von einer Religion erwarten, die das Leid der Tiere ausklammert?

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Jeder Mensch, sei es zu seinem Entsetzen oder zu seinem Trost, hat ein gewisses religiöses Gefühl.

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Der religiöse Sinn stirbt gewöhnlich an indirekter Schwäche.

Schleiermacher, Über die gute Lebensart, 1798 (Fragment)

Es ist mein Wunsch zu sterben, wie es einem Priester ziemt, ohne Geld und ohne Schulden.

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So oft erklungen durch die Reiche Von einem Volk der Sterbeschrei, Ziehn, sich zu werfen auf die Leiche, Die Völkergeier auch herbei. Ihr Flügelschlag ward oft vernommen, Die Weltgeschichte kennt den Ton – Doch wehe wenn die Geier kommen In Deinem Namen – Religion!

Meißner, Zizka. Epos, 1846

Die Religion hinterließ fast nichts als ihren zeremoniellen Teil, dem man als bequemstes, billigstes Andachtsmittel das Gebet entnimmt, da es meist nur Wünsche enthält.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Die christliche Religion ist die Religion des Leidens.

Feuerbach, Das Wesen des Christentums, 1841. Erster Teil. Das wahre, d. i. anthropologische Wesen der Religion. 6. Kapitel: Das Geheimnis des leidenden Gottes

Was soll der Blumenkranz am Halse, da ich doch keinen Hals habe? Was soll der Wohlgeruch des Räucherwerks, da ich doch keine Nase habe? Was soll Gesang und Tanz dem Ohre, da ich doch keine Ohren habe? Was soll die tiefe Verbeugung zu Füßen, da ich doch keine Füße habe?

Böhtlingk (Hg.), Indische Sprüche. Sanskrit und Deutsch, 3 Bde., 1863-65. Anmerkung: Der Götzendienst wird hier verspottet

Wenn man die Gefahr vor Augen sieht oder der Mensch viele Leiden hat, so nimmt er seine Zuflucht zum Gebet.

Anna Amalia von Braunschweig-Wolfenbüttel, Briefe