Religion Sprüche – zukunft

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Nur die Religion kann Europa wieder aufwecken und die Völker versöhnen und die Christenheit mit neuer Herrlichkeit sichtbar auf Erden in ihr altes friedenstiftendes Amt installieren.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Die Christenheit oder Europa

Groß ist die Religion der Macht, aber größer ist die Religion der Liebe. Groß ist die Religion der unversöhnlichen Gerechtigkeit, aber größer ist die Religion der verzeihenden Barmherzigkeit.

Castelar, Reden

Religion: Das großeVielleicht.

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Religion: Tochter der Hoffnung und der Furcht, welche der Unwissenheit die Natur der Unbegreiflichkeit erklärt.

Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

So oft erklungen durch die Reiche Von einem Volk der Sterbeschrei, Ziehn, sich zu werfen auf die Leiche, Die Völkergeier auch herbei. Ihr Flügelschlag ward oft vernommen, Die Weltgeschichte kennt den Ton – Doch wehe wenn die Geier kommen In Deinem Namen – Religion!

Meißner, Zizka. Epos, 1846

Wenn es keine Versprechungen gäbe, womit sollte die Religion bezahlen?

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Ich ehre jede Konfession, sehe in jeder den Weg zum Himmel, ich möchte Frieden mit jeder; aber ich hoffe, daß einmal vielleicht die verschiedenen Wege zusammenlaufen, und zwar nicht erst im Himmel.

Gotthelf, J., Briefe

Die christliche Gemeinde dieses Orts Besteht aus Lehrern Und aus Zuhörern. Wo sind denn die Thäter des Worts?

Haug/Weisser (Hg.), Epigrammatische Anthologie, 10 Bde., 1807-1810

Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch, wir weben hinein den dreyfachen Fluch, wir weben, wir weben.

Heine, H., Gedichte. Aus: Die schlesischen Weber, 1844

›Hat die Religion eine Zukunft?‹ So gut, wie derjenige, der so fragt, eine Zukunft hat, in der er, wie zu hoffen steht, solchen Fragestellungen entwachsen sein wird.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1912

Die Zeit, in der man alles den Menschen durch Worte – seien es theologische oder fromme Worte – sagen könnte, ist vorüber; ebenso die Zeit der Innerlichkeit und des Gewissens und d.h. eben die Zeit der Religion überhaupt.

Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft, hg. von Eberhard Bethge, Evangelische Buchgemeinde, Stuttgart 1951. An Eberhard Bethge, 30.4.1944

Dasselbe Übel kommt bald von Gott, der uns prüft, bald vom Teufel, der uns anficht.

Diderot, Die Nonne (La Réligieuse), 1796