Schicksal Sprüche – erfolg

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Reich oder arm, das Schicksal findet bei jedem das Fleckerl heraus, wo er kitzlig ist.

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Unser Schicksal ist die Manifestation unserer Bestimmung auf Erden.

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Dein Schicksal ist der Nachklang, das Resultat deines Charakters.

Herder, Das eigene Schicksal (in: Die Horen, Erster Jahrgang, Drittes Stück), 1795

Statt zu sagen, daß der Mensch das Geschöpf der Umstände sei, würde man dem Ziel näher kommen, wenn man sagt, daß der Mensch der Baumeister der Umstände ist.

Lewes, Goethes Leben und Werke (The life and works of Goethe. Sketches of His Age and Contemporaries, from Published and Unpublished Sources), 2 Bde., 1855

Mißgeschick: Das Geschick, das man nie zu vermissen gezwungen ist.

Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

Thaten bringen den Lohn, und Weisheit folget dem Werke, Darum sorgt mit Bedacht, Menschen, für euer Geschick.

Bohlen (Übers.), Die Sprüche des Bhartriharis, 1835

Der Gladiator sieht es als eine Schmach an, mit einem Schwächeren sich zu messen; er weiß, dass es kein Ruhm ist, den zu besiegen, der ohne Gefahr zu besiegen ist. Ebenso hält es das Schicksal: Es sucht sich die Tapfersten heraus, die ihm gewachsen sind; an manchen geht es verächtlich vorüber.

Seneca, Von der göttlichen Vorsehung (De Providentia). 3. Kapitel. Übersetzt von Otto Apelt (1923)

Nicht beiseite sehen, nicht drumrum gehen und ausweichen, nicht darüber hinwegträumen… Standhalten, Aug in Auge seine Kraft erproben und Herr darüber werden! Geschick ist nur, wozu du selbst mit eigner Kraft und eignem Willen die Reihe deiner Tage webst… und Glück doch auch nur, was du selber aus deines Wunsches Tiefe hebst! Was du vor dir bist nur entscheidet und wird des Ganzen immer Kern... nicht Glück, nicht Zufall oder Stern! Und was dann auch dagegen streitet, der Freie macht sich stets zum Herrn! Miß nicht nur an deinem Wunsche... er überfliegt sich gar zu leicht, miß an dem, das du erreicht! Aber was du träumst und möchtest, was an Sehnsucht dich bewegt, sei und bleibe, was durch alle Zweifel dich, durch Kampf und Stille weiter stets und höher trägt!

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Ermüdung Laß nicht die Arme sinken, so groß das Gezerr, du hast es noch immer gezwungen und wirst auch diesmal Herr! Wenn's andere leichter sich machen, du bist nicht sie, und Helfer zu deinen Zielen… hattest du nie! Du hast noch immer fast alles bezahlt weit über Kauf; laß es dich nicht verdrießen, sei stolz darauf. Und was du selbst gegeben, war immer wohl mehr, als, auf der Waage gewogen, nötig gewesen wär. Doch ohne Opfer und Einsatz von Herz oder Hand kommt auf der Welt überhaupt kein Wert zustand! Es gibt eben zweierlei Menschen und zweierlei Maß: Ein Baum will Früchte tragen und Gras bleibt Gras! Laß nicht die Arme sinken, so groß das Gezerr, du hast es noch immer gezwungen und wirst auch diesmal Herr!

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Das Geschick läßt unsere Tugenden und Laster hervortreten wie das Licht die Körper.

Rochefoucauld, Betrachtungen oder Moralische Sentenzen und Maximen

Nur ein großes Geschick hat Raum im Rahmen des Dramas.

Geibel, E., Gedichte. Dichtungen in antiker Form. Aus: Dramaturgische Epistel

Ausgezeichnete Schicksale legen ausgezeichnete Pflichten auf.

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Und errangst du schon das Ziel, Fürchte noch des Schicksals Tücke!

Kind, J. F., Gedichte. Aus: König Ankäos, 1802

Mit seinem Schicksal ist keiner zufrieden, Noch unzufrieden mit seinem Talent.

Deshoulières, Verschiedene Betrachtungen (Réflexions diverses)

Im Kampf mit dem eisernen Schicksal siegt nur die rüstige Tat!

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Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen.

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Wenn du meinst, du kannst dein Schicksal leiten, heißt das nicht gleichzeitig, daß du es ins Glück führst.

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Entweder sei Prometheus oder Psyche, entweder schaffe oder liebe; in beiden Fällen besiegelst du das Schicksal.

Sylva, Vom Amboß, 1890

Nicht die Größe der Schicksale, sondern die Größe in ihrer Bewältigung macht den Wert des Jahres aus.

Merian (Hg.), Und dennoch. 365 deutsche Gedanken, auch Gedichte, Verlag Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1940

Das Geschick wird nicht müde, mich zu verfolgen. Aber auch ich will nicht müde werden, ihm die Stirn zu bieten.

Gespräche Friedrichs des Großen mit Henri de Catt, 1885

Das Schicksal aber gibt den Frechen mehr als den Fleißigen.

Zweig, Drei Dichter ihres Lebens, 1925. Casanova