Schicksal Sprüche – familie
14 Sprüche gefunden
So klammert sich der Schiffer endlich noch Am Felsen fest, an dem er scheitern sollte.
Wer Weib und Kinder besitzt, hat dem Schicksal Geiseln gegeben.
Oft fühl ich jetzt, wie mein Vaterland meine frühsten Gedanken mit unvergänglichen Farben angehaucht hat, und sein Bild eine seltsame Andeutung meines Gemüts geworden ist, die ich immer mehr errate, je tiefer ich einsehe, daß Schicksal und Gemüt Namen Eines Begriffs sind.
Das Schicksal ist stärker als die Erziehung.
Alle listigen Füchse kommen endlich beim Kürschner in der Beize zusammen.
Aber wehe einem jeden, der nicht sein Schicksal an dasjenige der öffentlichen Gemeinschaft bindet, denn er wird nicht nur keine Ruhe finden, sondern dazu noch allen inneren Halt verlieren und der Mißachtung des Volkes preisgegeben sein, wie ein Unkraut, das am Wege steht.
Die Sterne sind nur der Vater deines Schicksals. Die Mutter ist deine eigene Seele.
Die innere Entwicklung der Zünfte kam den auflösenden Tendenzen von außen entgegen; sie entgingen nicht dem Schicksal aller menschlichen Einrichtungen, aus Organen, die der Wohlfahrt der Gesamtheit dienen, in Anstalten zum Schutz enger selbstsüchtiger Interessen umgebildet zu werden.
Das Schicksal eines Volkes erstreckt sich nicht vom Einzelnen auf das Ganze, sondern vom Ganzen auf das Einzelne.
Wir alle, ohne Unterschied, leben in einer Art Gefangenschaft, und angebunden sind auch die, die uns angebunden haben, du müsstest denn die Kette an der Linken für leichter halten. Den einen fesseln Ehrenstellen, den anderen Reichtum; einige leiden unter ihrer vornehmen Geburt, andere unter dem Gegenteil; manche müssen sich fremde Herrschsucht gefallen lassen, manche hinwiederum sind Opfer der eigenen.
Es ist nicht entscheidend, wer uns zeugt, sondern wo das Schicksal uns hinstellt.
Kein Mensch schmiedet die Fesseln sich selbst [...].
Es ist nichts so schwer, wie mit einem Menschen in ein Schicksal verflochten zu sein, den man nicht genügend liebt!
Niemandem ist es je gelungen, die drei spinnenden Mädchen mit seinen Bitten zu erweichen: an dem einmal festgelegten Tag halten sie fest.