Schicksal Sprüche – freundschaft

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Was einen treffen kann, kann jeden treffen.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr

Karma ist die ewige Bestätigung der menschlichen Freiheit... Unsere Gedanken, unsere Worte und Taten sind Fäden in einem Netz, das wir uns umhängen.

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Sich fügen heißt lügen.

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Alle listigen Füchse kommen endlich beim Kürschner in der Beize zusammen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Gleichschätzung macht Ruh Wenn du die Dinge nimmst ohn allen Unterscheid, So bleibst du still und gleich in Lieb und auch in Leid.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Schicksal Wie du im Herzen glaubst, so wird dir das Schicksal begegnen; was du an andern tust, wird dir von andern geschehn.

Herder, J. G., Gedichte. Epigramme

Aber wehe einem jeden, der nicht sein Schicksal an dasjenige der öffentlichen Gemeinschaft bindet, denn er wird nicht nur keine Ruhe finden, sondern dazu noch allen inneren Halt verlieren und der Mißachtung des Volkes preisgegeben sein, wie ein Unkraut, das am Wege steht.

Keller, Das Tagebuch und das Traumbuch, Basel 1942 (posthum). 2. Mai 1848

Die Klänge lassen sich nicht mehr verbinden, Die das Geschick zerreißt... Drum kann ich den Akkord auch nicht mehr finden, Der süßer Frieden' heißt.

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– Da kommt das Schicksal – Roh und kalt Faßt es des Freundes zärtliche Gestalt Und wirft ihn unter den Hufschlag seiner Pferde – – Das ist das Los des Schönen auf der Erde!

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 4. Akt, 12. Auftritt, Thekla

Wir hängen aufs tiefste von dem ab, was nicht in uns Erscheinung werden kann.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919

Durch die Anteilnahme an dem Schicksal anderer wachsen der Seele Kräfte, die sie allmählich erheben über eigenes Leid, die sie in sich selber sicher werden lassen.

Merian (Hg.), Und dennoch. 365 deutsche Gedanken, auch Gedichte, Verlag Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1940

Wir alle, ohne Unterschied, leben in einer Art Gefangenschaft, und angebunden sind auch die, die uns angebunden haben, du müsstest denn die Kette an der Linken für leichter halten. Den einen fesseln Ehrenstellen, den anderen Reichtum; einige leiden unter ihrer vornehmen Geburt, andere unter dem Gegenteil; manche müssen sich fremde Herrschsucht gefallen lassen, manche hinwiederum sind Opfer der eigenen.

Seneca, Von der Gemütsruhe (De tranquillitate animi), etwa 53-54 n. Chr. 10. Kapitel. Übersetzt von Otto Apelt, 1923

Möge das Schicksal, das dich trifft, dein Vertrauen nicht zerstören.

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Blauer Himmel. Heiter blick' ich, ohne Reue In des Himmels reine Bläue, Zu der Sterne lichtem Gold. Ist der Himmel, ist die Freundschaft, Ist die Liebe mir doch hold. Laure, mein Schicksal, laure! Keine Stürme, keine Schmerzen, Heit're Ruh' im vollen Herzen, Kann es aber anders sein? Blauer Himmel, treue Freundschaft, Reiche Liebe sind ja mein. Laure, mein Schicksal, laure! Hat das Schicksal arge Tücke, Sieh', ich fürchte nichts vom Glücke, Heiter bin ich, wie die Luft. Mein der Himmel, mein die Freundschaft, Mein die Liebe bis zur Gruft. Laure, mein Schicksal, laure!

Chamisso, Gedichte

Kein Mensch schmiedet die Fesseln sich selbst [...].

Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Wilhelm Binder 1859. V. 539