Schicksal Sprüche – neuanfang

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Du kannst nicht verhindern, daß ein Vogelschwarm über deinen Kopf hinwegfliegt. Aber du kannst verhindern, daß er in deinen Haaren nistet.

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Wer den Ort wechselt, verändert sein Schicksal.

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Akzeptiere nie »Das ist eben so«, sondern versuche, es in deine Richtung zu ändern.

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Wie seltsam uns ein tiefes Schicksaal leitet Und, ach ich fühls, im Stillen werden wir Zu neuen Szenen vorbereitet.

Goethe, J. W., Briefe. An Johann Kaspar Lavater, 30. August 1776. Originaltext

Es hilft kein warnen, wenn Gott das Regiment verändern will.

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Manchmal härmst du dich leidend und manchmal freust du dich handelnd: Diese Gewalt, dies Los wechselt vom Manne zum Mann.

Theognis, Elegien. Deutsch im Versmaße der Urschriften, übersetzt von Wilhelm Binder 1859. V. 987f

Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.

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Nicht umzukehren ist des Schicksals Spruch.

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Von einem Ort aufbrechen, auf dem Weg zu einem anderen sein - das ist die Geschichte eines jeden von uns.

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Man hat schon viele Bewegungsbegriffe umdenken müssen, man wird auch allmählich erkennen lernen, daß das, was wir Schicksal nennen, aus den Menschen heraustritt, nicht von außen her in sie hinein.

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Kein Mensch weiß, was in ihm schlummert und zutage kommt, wenn sein Schicksal anfängt, ihm über den Kopf zu wachsen.

Ebner-Eschenbach, Aphorismen. Parabeln, Märchen und Gedichte (= Gesammelte Schriften, 1. Band), 1893

Das Schicksal stößt uns auf den rechten Weg; aber oft so derb, dass wir das Wiederaufstehen vergessen.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Das Schicksal mischt die Karten, und wir spielen.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 5: Paränesen und Maximen

Die Schicksale jedes Jahres sind deine Samen, o Herr!

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Es geschieht zu jeder Zeit etwas Unerwartetes; unter anderem ist auch deshalb das Leben so interessant.

Ebner-Eschenbach, Aus einem zeitlosen Tagebuch, 1916

Das Schicksal prolongiert einen Wechsel meistens zweimal, bevor es ihn präsentiert.

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Dein Los ist gefallen, verfolge die Weise, Der Weg ist begonnen, vollende die Reise: Denn Sorgen und Kummer verändern es nicht, Sie schleudern dich ewig aus gleichem Gewicht.

Goethe, J. W., Gedichte. West-östlicher Divan, 1814-1819. Buch der Sprüche

XIX Sie hatte keinerlei Geschichte, ereignislos ging Jahr um Jahr – auf einmal kams mit lauter Lichte ... die Liebe oder was das war. Dann plötzlich sah sie's bang zerrinnen, da liegt ein Teich vor ihrem Haus ... So wie ein Traum scheint's zu beginnen, und wie ein Schicksal geht es aus.

Rilke, Gedichte. Traumgekrönt, 1896. Aus: Siehe, ich wußte es sind solche

Das Schicksal, meinst du, habe sich dir gegenüber gewandelt, doch du irrst. Das sind stets seine Sitten, entspricht seiner Natur. Bewahrt hat es gegen dich nur die Beständigkeit in seiner eigenen Wandelbarkeit.

Boethius, Vom Trost der Philosophie (De consolatione philosophiae), um 524 n. Chr. 2. Buch. Übers. Internet Originaltext: Tu fortunam putas erga te esse mutatam: erras. Hi semper eius mores sunt ista natura. Servavit circa te propriam potius in ipsa sui mutabilitate constantiam

Die Schicksalsgöttinnen vollenden ihr Werk.

Seneca, Trostschrift an Marcia (De Consolatione ad Marciam). 21,6 Übers. Internet Originaltext: Agunt opus suum fata

Ein Unglücklicher werde aus einem Mächtigen, aus einem Unglücklichen ein Mächtiger.

Seneca, Thyestes. V. 35. Übers. Internet Originaltext: Miser ex potente fiat, ex misero potens