Schicksal Sprüche – romantisch

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Herz, mein Herz, sei nicht beklommen, Und ertrage dein Geschick, Neuer Frühling gibt zurück, Was der Winter dir genommen. Und wie viel ist dir geblieben, Und wie schön ist noch die Welt! Und, mein Herz, was dir gefällt, Alles, alles darfst du lieben!

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder. Die Heimkehr

Auf deine schönen Augen Hab ich ein ganzes Heer Von ewigen Liedern gedichtet – Mein Liebchen, was willst du mehr?

Heine, H., Gedichte. Aus: Buch der Lieder. Die Heimkehr, 62

Der Zug des Herzens ist des Schicksals Stimme.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 3. Akt, 8. Auftritt, Thekla

Die Gefahr im Glücke. – „Nun gereicht mir alles zum Besten, nunmehr liebe ich jedes Schicksal: — wer hat Lust, mein Schicksal zu sein?“

Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, 1886. Viertes Hauptstück. Sprüche und Zwischenspiele

O Schicksal! Es gefällt dir, einige zu liebkosen und andere zu belästigen.

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Es ist ebenso lächerlich, einer Frau zu zürnen, daß sie nicht liebt, als mit dem Schicksal zu hadern, uns rote und nicht schwarze Haare gegeben zu haben.

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Kein Schicksal ist auf Erden noch so graus, die Liebe schöpft ein Körnchen Glück daraus.

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Was schwer zu ertragen, ist süß zu erinnern.

Oesch (Hg.), Portugiesische Sprichwörter, ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Ich habe gebangt um dich Ich habe gebangt um dich. Ich wäre so gern für dich gegangen. – Du hättest im gleichen Bangen Dann gewartet auf mich. Ich hörte nicht mehr, Und ich sah auch nicht. Ein Garnichts floh vor mir her, Gefrorenes Licht. Nun atmet mein Dank so tief, Und die Welt blüht im Zimmer. – Daß alles so gnädig verlief, Vergessen wir's nimmer!

Ringelnatz, J., Gedichte. Gedichte dreier Jahre, 1932

Nicht immer schließt wie auf der Bühne Das Schicksal mit vollkommnem Schluß, Nicht immer findet Schuld die Sühne, Die Liebe süßen Todeskuß. Viel öfter wird ein Herz zersplittert, Und Leid wie Lust stirbt Jahr um Jahr, Wie Bild und Schrift zuletzt verwittert, Und Traum wird, was Erinn'rung war.

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XIX Sie hatte keinerlei Geschichte, ereignislos ging Jahr um Jahr – auf einmal kams mit lauter Lichte ... die Liebe oder was das war. Dann plötzlich sah sie's bang zerrinnen, da liegt ein Teich vor ihrem Haus ... So wie ein Traum scheint's zu beginnen, und wie ein Schicksal geht es aus.

Rilke, Gedichte. Traumgekrönt, 1896. Aus: Siehe, ich wußte es sind solche

Es ist nichts so schwer, wie mit einem Menschen in ein Schicksal verflochten zu sein, den man nicht genügend liebt!

Musil, Der Mann ohne Eigenschaften, 3 Bde., 1930-43. Diotima