Schicksal Sprüche – sinn

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Seele des Menschen, Wie gleichst du dem Wasser! Schicksal des Menschen, Wie gleichst du dem Wind!

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Vermischte Gedichte. Aus: Gesang der Geister über den Wassern

Keiner soll sich hüten oder sich um sein Schicksal kümmern, wenn er das Rechte liebt; sein Geist ist erfüllt, was nützt das andere!

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Das Schicksal der Menschen ist auf glückliche Augenblicke eingerichtet – jedes Leben hat solche –, aber nicht auf glückliche Zeiten.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Erster Band. Achtes Hauptstück. Ein Blick auf den Staat

Das Schicksal ist die Idee der Welt.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1839

Was man so die Launen des Schicksals nennt, das ist in Wahrheit nichts andres als die Rache der göttlichen Weisheit an den Plänen der falschen Weisen, mit denen sie ihr Spiel treibt.

France, Nützliche und erbauliche Meinungen des Herrn Abbé Jérôme Coignard, gesammelt von seinem Schüler Jacques Tournebroche, übersetzt von Friedrich von Oppeln-Bronikowski, München 1924. Die Akademiker

Das Schicksal, welches die Alten blind nannten, sieht recht gut und handelt nach Gründen. Die Ereignisse folgen sich, entwickeln sich in der Geschichte mit einer überraschenden Folgerichtigkeit und die menschliche Vernunft muß sich ihres kurzen Maßstabes begeben vor diesen gewaltigen Syllogismen des Schicksals.

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In dem Schicksal fast aller Menschen, wenn man sich die Mühe gibt, recht aufmerksam zu sein, sieht man den offenbaren Beweis eines moralischen und religiösen Zweckes, von dem sie selbst kaum eine Ahnung haben, und dem sie unbewußt entgegengehen.

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Wir können uns noch so sehr auflehnen gegen das Schicksal und das Gesetz alles Lebens, wir sterben doch. Wir und unsere Physiognomien, unsere Witze, unsere Bilder, die Erinnerung an uns, alles vergeht.

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Jeder Mensch hat sein eignes Schicksal, weil jeder Mensch seine Art zu sein und zu handeln hat.

Herder, Das eigene Schicksal (in: Die Horen, Erster Jahrgang, Drittes Stück), 1795

Es hat keinen Sinn, mit dem Unvermeidlichen zu diskutieren.

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Habe das Schicksal lieb, denn es ist der Gang Gottes durch die Seele.

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Wir suchen schon in tausend Gründen Von unserm Schicksal das "Warum", Nur nicht da, wo es am nächsten zu finden: In eigner Schuld, da sind wir stumm.

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Es hilft kein grämlich Streiten das Leben zu besteh'n; selbst seine Schattenseiten sollst du bei Licht beseh'n.

Inschrift. Auf der Sonnenuhr vom Berghof Radein, Südtirol

Nicht Schicksal entscheidet. Dein Sein und Tun bestimmen deine Kräfte, die in dir ruh'n. Es ist in deine Hand gegeben, als Weiser oder Tor zu leben.

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Dein Leben ist nicht dein eigen, es ist das Gleichgewicht der Kräfte, das Himmel und Erde dir zugeteilt. Deine Natur und dein Schicksal sind nicht dein eigen, sie sind der Lauf, den Himmel und Erde dir zugeteilt. Deine Söhne und Enkel sind nicht dein eigen, sie sind die Überbleibsel, die Himmel und Erde dir zugeteilt.

Liezi (Liä Dsi), Das wahre Buch vom quellenden Urgrund, übersetzt von Richard Wilhelm 1911. Buch I. Offenbarungen der unsichtbaren Welt. 12. Eigentum

Narrheit ist es, sich nicht in die – im Laufe des Lebens – unvermeidbaren Zwangslagen zu schicken.

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Der leh'r uns, daß eine Gottheit unsre Zwecke formt, wie wir sie auch entwerfen.

Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 1603

Schicksal ist, was das Leben dir gibt. Bestimmung ist, was du daraus machst.

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Allzuviele Menschen verwechseln Fehlplanung mit Schicksal.

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Alle Schicksalsschläge im Leben sind nur ein Mittel, um deinen Charakter zu formen.

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Das Schicksal hat keine Moral.

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