Schicksal Sprüche – tiefgründig
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Ist heimsuchen wirklich so viel als strafen oder ist es so viel als das Herz untersuchen? Wir müssen mehr Gebrauch machen von dem Wort heim, es ist sehr stark: heimreden, das ist die Seele, höchste Überzeugung bei Scham sie zu gestehen.
Mer weiß, wat mer hät, ävver nit, was mer kritt.
Wer das Schicksal erklären soll, der muß ebenso zweideutig wie das Schicksal sein.
Schichtenweise liegen die Schicksale der Menschen übereinander und bauen die Zeiten auf.
Mehr noch als der Reiche, der sein Gold in eisernen Truhen verwahrt hat, musst du vor dem Räuber Schicksal zittern, der du deine Schätze in Menschenherzen angelegt hast.
Wir hängen aufs tiefste von dem ab, was nicht in uns Erscheinung werden kann.
Es ist oft schwer, den Finger Gottes von der Knute des Schicksals zu unterscheiden.
Mein Schicksal ist ein dicht gestricktes Netz; zerreiß ich eine Masche, zerstör ich hundert.
So hetzt eins das andre; und was man abzuwenden sucht, das macht sich erst recht.
Das Schicksal muss in seiner ganzen Wucht bedacht werden.