Schicksal Sprüche – tiefgründig

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Ist heimsuchen wirklich so viel als strafen oder ist es so viel als das Herz untersuchen? Wir müssen mehr Gebrauch machen von dem Wort heim, es ist sehr stark: heimreden, das ist die Seele, höchste Überzeugung bei Scham sie zu gestehen.

Lichtenberg, Sudelbuch E, 1775-1776. [E 275]

Mer weiß, wat mer hät, ävver nit, was mer kritt.

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Wer das Schicksal erklären soll, der muß ebenso zweideutig wie das Schicksal sein.

Kierkegaard, Der Begriff Angst (Begrebet Angest), veröffentlicht unter dem Pseudonym Vigilius Haufniensis (der Hüter Kopenhagens) 1844

Schichtenweise liegen die Schicksale der Menschen übereinander und bauen die Zeiten auf.

Pauly, Aphorismen, 1905

Mehr noch als der Reiche, der sein Gold in eisernen Truhen verwahrt hat, musst du vor dem Räuber Schicksal zittern, der du deine Schätze in Menschenherzen angelegt hast.

Pauly, Aphorismen, 1905

Wir hängen aufs tiefste von dem ab, was nicht in uns Erscheinung werden kann.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919

Es ist oft schwer, den Finger Gottes von der Knute des Schicksals zu unterscheiden.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Mein Schicksal ist ein dicht gestricktes Netz; zerreiß ich eine Masche, zerstör ich hundert.

Gött, Gedichte, Sprüche, Aphorismen (in: Gesammelte Werke, 1. Band), hg. von Roman Woerner 1910

So hetzt eins das andre; und was man abzuwenden sucht, das macht sich erst recht.

Goethe, Egmont, 1788. Erster Akt. Regentin

Das Schicksal muss in seiner ganzen Wucht bedacht werden.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 91. Brief. Übers. Internet Originaltext: In plenum cogitanda fortuna est.