Schicksal Sprüche – trauerkarte
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Sich mit Würde ins Unvermeidliche schicken ist nur dann eine heilige Handlung, wenn man alles getan hat, es zu vermeiden; sonst wird die Ehrfurcht vorm Schicksal leicht zur Pose, mit der wir unsre Bequemlichkeit, unsre Herzensträgheit maskieren.
Was hat, o Schicksal, dieser Mensch getan, Daß mit des Wahnsinns bangen Finsternissen Du ihm verschüttet hast die Lebensbahn, Aus seiner Seele seinen Gott gerissen?
Entwurzelt sein ist das gemeinste Schicksal, das uns trifft!
Welche Schicksale haben doch die schwachen Sterblichen, die wie Blätter im Wind treiben!
Zu entscheidender Erschütterung eines Herzens bedarf das Schicksal nicht immer wuchtigen Ausholens und schroff vorstoßender Gewalt; gerade aus flüchtiger Ursache Vernichtung zu entfalten, reizt seine unbändige Bildnerlust.
[…] Armeen habe ich vernichtet, aber gegen Feuer, Eis, gegen den Tod reichen meine Kräfte nicht aus. Das Schicksal war mächtiger als ich […].