Schicksal Sprüche – trauerkarte

27 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Schicksal trauerkarte

Sich mit Würde ins Unvermeidliche schicken ist nur dann eine heilige Handlung, wenn man alles getan hat, es zu vermeiden; sonst wird die Ehrfurcht vorm Schicksal leicht zur Pose, mit der wir unsre Bequemlichkeit, unsre Herzensträgheit maskieren.

Dehmel, R., Briefe

Was hat, o Schicksal, dieser Mensch getan, Daß mit des Wahnsinns bangen Finsternissen Du ihm verschüttet hast die Lebensbahn, Aus seiner Seele seinen Gott gerissen?

Lenau, N., Gedichte. Aus: Die Waldkapelle, um 1828

Entwurzelt sein ist das gemeinste Schicksal, das uns trifft!

de Nora, Gedichte. Neue Gedichte. Erfüllung. Aus: Heimat, 1916

Welche Schicksale haben doch die schwachen Sterblichen, die wie Blätter im Wind treiben!

Voltaire, Die Briefe Amabeds (Les Lettres d’Amabed), 1769. 7. Brief von Adaté

Zu entscheidender Erschütterung eines Herzens bedarf das Schicksal nicht immer wuchtigen Ausholens und schroff vorstoßender Gewalt; gerade aus flüchtiger Ursache Vernichtung zu entfalten, reizt seine unbändige Bildnerlust.

Zweig, Verwirrung der Gefühle. Drei Novellen (Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau, Untergang eines Herzens, Verwirrung der Gefühle), 1927. Untergang eines Herzens

[…] Armeen habe ich vernichtet, aber gegen Feuer, Eis, gegen den Tod reichen meine Kräfte nicht aus. Das Schicksal war mächtiger als ich […].

Rehlen (Hg.), Berühmte Aussprüche und Worte Napoleons von Korsika bis St. Helena, Leipzig 1906