Schicksal Sprüche – weisheit

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Der bitterste Kummer auf der ganzen Welt ist der, wenn man bei aller Einsicht keine Gewalt in den Händen hat das Vorausgesehene abzuwenden.

Herodot, Historien. IX, 16

Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt uns nur, mit dem Unbegreiflichen zu leben.

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Wer dem unausweichlichen Schicksal sich in rechter Weise fügt, der gilt als weise und kennt der Götter Walten.

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Alle Menschen, die nebeneinander leben, erfahren ähnliche Schicksale, und was dem Einzelnen begegnet, kann als Symbol für Tausende gelten.

Goethe in seiner Einführung zu dem von J. C. Mämpel hg. "Jungen Feldjäger", 1826

Um die Tragödien der anderen liegt immer etwas wie Banalität.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)

Die Formel eines solchen, für alle Zeiten wesentlichen Menschen ist: was geschieht, geht ihn zutiefst an. Er nimmt nicht nur teil an dem, was geschieht: ob er es verdammen muß oder nicht, er bekennt sich zu dem, was geschieht: ob er es bekämpfen oder von Mitleid geschüttelt beklagen muß, er ist zu sehr aus dem Stoff der Zeit, des Lebens geschaffen, und wenn es nur das Närrische ist, was ihn an dem Geschehen reizt, er wird nicht die Zähne blecken wie ein zynischer Wolf, sondern lachen, wirklich, aus voller Kehle dazu lachen.

Holitscher, A., Essays. Frans Masereel

Die Vorsehung ist auch weltklug und heult mit den Wölfen wie der schlaueste Mensch. Sobald aber ihr Wille reif geworden, wirft sie die Maske ab.

Börne, Aphorismen und Miszellen, 1828/32. [29]

Unwissenheit und Eigenliebe verleiten die Menschen, alle Ereignisse, welche ihnen unerwartet oder verderblich sind, außerordentlichen Ursachen zuzuschreiben.

Karl von Österreich-Teschen, Aphorismen, 1893