Seele Sprüche
Sprüche über Seele
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Gewiß ist, daß die Verhältnisse der Seelenkräfte unter einander so fein sind, daß es sehr leicht ist, die Harmonie derselben zu verletzen.
Es gibt eine Tiefe im menschlichen Gemüte, die tiefer ist, als der Eimer reicht, mit dem die Philosophie ihre Weisheit schöpft.
Schüler: "Wie kann ich mein Selbst-Wesen wahrnehmen?" Meister: "Dein Selbst-Wesen ist das, was wahrnimmt. Ohne es gibt es keine Wahrnehmung."
Es ist nichts im Innern wesentlich, das nicht zugleich im Äußern wahrgenommen wird.
Es ist kein schöner Music, dann so der mensch von innen wol zusamen ist gestimpt.
Ein auferhobenes Gemüt sollst du haben, nicht ein niederhangendes, ein brennendes Gemüt, in dem doch eine ungetrübte, schweigende Stille herrscht.
In dir ein edler Sklave ist, Dem du die Freiheit schuldig bist.
Wenn auch die Menschen sterblich sind, die ich liebe, so ist doch das unsterblich, was ich an ihnen vor allem liebe.
Unser Buddha-Wesen ist von Anfang an da. Es ist wie die Sonne, die hinter den Wolken hervorkommt. Es ist wie ein Spiegel, der alles vollkommen widerspiegelt, nachdem er abgewischt wurde und nun wieder ganz klar ist.
Ich glaube, daß unsere Seelen sich bereits mit zwanzig Jahren zu dem Grade entwickelt haben, auf dem sie sein sollen und wo sie alles das versprechen, was sie vermögen. Eine Seele, die in diesem Alter noch keine überzeugende Hoffnung von ihren Kräften blicken läßt, gibt auch später keine Beweise mehr davon.
Der ist ein Arzt, der das Unsichtbare weiß, das keinen Namen hat, das keine Materie hat, und hat doch seine Wirkung.
Die Seele liebt ihren Leib und hält ihn für ein schönes Gewand und eine erfreuliche Zier.
Das menschliche Gemüt ist wie ein Erdreich, das so beschaffen ist, wie es angebaut wird.
Ein Schüler kam auf der Suche nach der Wahrheit des Buddhismus ins Kloster: "Was willst du in einem Kloster?" fragte der Meister. "Warum kümmerst du dich nicht um den Schatz in deinem eigenen Hause?" "Was ist mein Schatz?" fragte der Schüler. "Der da fragt ist dein Schatz", sagte der Meister.
In seiner königlichen Seele herrscht Ein Etwas, das mich in Beklemmung setzt.