Seele Sprüche – klassisch

133 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Seele klassisch

Die Weisheit kommt nicht in eine arglistige Seele und wohnt nicht in einem Leibe, der der Sünde verfallen ist.

Altes Testament. Die Weisheit Salomos (#Weish 1,4)

Ohne innere Wärme ist nichts Großes noch Schönes im Leben vollbracht worden.

Internet

Nicht durch sich selbst ist die Seele erhaben, sondern durch den, dem sie gehorcht.

Internet

Die Seel, ein ewger Geist, ist über alle Zeit, Sie lebt auch in der Welt schon in der Ewigkeit.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Das Eine Was sind Worte, was sind Töne, all dein Jubeln, all dein Klagen, all dies meereswogenschöne unstillbare laute Fragen – rauscht es nicht im Grunde leise, Seele, immer nur die Weise: still, o still, wer kann es sagen!

Internet

Das Sterbliche dröhnt in seinen Grundvesten, aber das Unsterbliche fängt heller zu leuchten an und erkennt sich selbst.

Novalis, Heinrich von Ofterdingen, 1802 (posthum). Zweiter Teil: Die Erfüllung

Der Schmerz ist ein heiliger Engel, und durch ihn sind Menschen größer geworden, als durch alle Freuden der Welt.

Stifter, A., Briefe. An August Pechwill, 3. Februar 1853

Fürchte nicht, daß der Körper, sondern daß die Seele altert.

Internet

PsycholithSeelen-Versteinerung, die Werke der Griechen in Marmor.

Lichtenberg, Sudelbuch L, 1796-1799. [L 590]

Fürchte nichts und niemanden. Das Teuerste in dir kann durch nichts und niemanden Schaden erleiden.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Was für eine Torheit, daß der weltlich Gesinnte seine unsterbliche Seele mit etwas gleichsetzt, das zum Zeitpunkt des Todes zu bloßer Erde wird, der jede Spur von Schönheit fehlt.

Internet

Große, starke Seelen sind selten ärgerlich, desto mehr aber schwache Männer und fast alle Weiber.

Weber, Demokritos oder hinterlassene Papiere eines lachenden Philosophen, 12 Bde., 1832-40. Der Zorn

Mit unendlichem Gespür vernimmt die Seele Töne, die das Ohr nicht hört, und sieht, was den Augen verborgen bleibt, durch alle Zeiten, Räume hin und über sie hinaus. Grenzenlos, ursprünglich ist ihr Wissen – ihre Erinnerung.

Internet

Zweifellos ist ein Stück Göttlichkeit in uns, etwas, das es schon vor den Elementen gab.

Internet

Alle nannten Dich stets gelehrt und priesen dich deshalb; hoch steht immer dein Geist, höher doch steht dein Gemüt.

Internet

Wär alles Silber und Gold, Dazu alles Edelgestein Geschlagen an einen Schrein, Es trüge nicht solchen Schein Wie eine Seele, die ganz Gewinnt den Lilienkranz, Wenn die hohe Gottheit Selbst schaut hinein.

Internet

Wie die Sonne das Licht des Tages ist, so ist auch die Seele das Licht des wachenden Körpers. Und wie der Mond das Licht der Nacht ist, so ist auch die Seele das Licht des schlafenden Körpers.

Internet

Der Geist strebt nach dem Himmlischen, das Fleisch nach dem Angenehmen, die Seele nach dem Notwendigen.

Internet

Was sind die Seelen eitler Weiber? Nur Kammerfrauen ihrer Leiber!

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Nicht, was einer wirklich geschaffen, berechtigt ihn, sich zu den Göttern zu setzen, sondern ob er eine Seele hat, welche des Höchsten fähig ist.

Ernst, Der Zusammenbruch des deutschen Idealismus. An die Jugend, 1918

Es löschen Sonnen, bersten Erden, Die Seele ruht in eigner Ewigkeit.

Byron, Hebräische Melodien (Hebrew Melodies), 1815