Seele Sprüche – motivierend

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Es ist unglaublich, wieviel Kraft die Seele dem Körper zu verleihen vermag. Es erfordert auch gar nicht eine große oder heldenmütige Energie des Geistes. Die innere Sammlung reicht hin, nichts zu fürchten und nichts zu begehren, als was man selbst in sich abwehren und erstreben kann.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 2. August 1833

Der Atem ist der lebendige Hauch der Seele, weil sie ihn trägt und sein Schwingvermögen ist, und zwar jedesmal, wenn der Mensch den Atem in sich einziehen und wieder ausströmen läßt, um so leben zu können.

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Das Feuer in seiner Seele soll man nie ausgehen lassen, sondern schüren.

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Vergiß, o Menschenseele, Nicht, daß du Flügel hast!

Geibel, E., Gedichte. Juniuslieder. Vermischte Gedichte. Aus: Ich sah den Wald sich färben

Ein auferhobenes Gemüt sollst du haben, nicht ein niederhangendes, ein brennendes Gemüt, in dem doch eine ungetrübte, schweigende Stille herrscht.

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Wie die Seele den Leib belebt und stärkt, so wärmen und stärken auch die Sonne, der Mond und die übrigen Planeten das Firmament mit ihrem Feuer.

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Jeden ohne Unterschied reizt der nahe Gewinn, aber nur große Seelen wird das entfernte Gute bewegen.

Schiller, Geschichte des Abfalls der vereinigten Niederlande von der spanischen Regierung, 1788

Aufgeregte Gemüter zittern vor Hoffnung und Furcht.

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Die Worte "Habt Mut zu euern Träumen", die ich euch hinüberrufe, als stünd' ich Aug in Aug mit euch und ihr hättet mir eure tiefste Not verraten, diese Worte beziehen sich ganz ausschließlich auf das innere Schicksal und das innere Gesetz. Der Seelenraum für jegliche Illusion, das heißt also, in meinem Sinn verstanden, für jede Traumerhöhung, ist in jedem Menschen unbedingt vorhanden; weder der Schwachsinnige noch der Tatbesessene bilden eine Ausnahme; viele haben ihn bloß noch nicht entdeckt, und wenn sie ihn entdeckt haben, haben sie nicht gewagt, ihn zu betreten; oder sie haben gleich wieder die Flucht ergriffen; oder sie haben das Gefühl, es sei ihrer nicht würdig, sich darin aufzuhalten, da es doch ihre gottgewollte Pflicht ist, Kurszettel zu lesen, Kaufverträge zu schließen, Petroleum zu bohren, Anleihen zu vermitteln, diplomatische Noten zu wechseln oder über die Rätsel der Nationalökonomie nachzudenken.

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Worauf kommt es an? Auf die Strahlenkraft deiner Seele. Wo entzündest du diese Kraft? An den Meistern und den Menschen deiner Liebe. Wo übst du sie? An dem Ausschnitt der Welt, den du zu ordnen, zu beherrschen und zu verklären fähig bist.

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Eins tut not Mehr als je brauchen wir den dröhnenden Ruf: Eins ist not! Und was ist dieses Eine? Die Durchgöttlichung unserer Seele! Eins tut not: daß den tüchtigen Werktagen der entsprechend edle Sonntag nicht fehlt! Nur ein Genie, ein seelischer Bismarck kann diesem "Eins tut not!" neue, siegreich-bezwingende Ausdrucksform für die Gesamtheit geben. Der weil aber haben wir anderen die ehrenvolle Aufgabe, Fackelhalter zu sein. Fackelhalter am Tor zur durchleuchteten Persönlichkeit.

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Es ist die Eigenschaft der menschlichen Seele daß sie sich dann am schnellsten erhebt wenn sie am stärksten niedergedruckt wird.

Goethe, Wilhelm Meisters theatralische Sendung, Fragment eines Theaterromans (Urmeister), 1777. 6. Buch, 14. Kapitel

Die Seele regiert den Leib; der Verwundete, in dessen Schaden man einigen Trost gießt, der Kranke, dem man die Hoffnung zeigt, ist bereit zur Genesung; sein Blut kreist besser, seine Säfte läutern sich, seine Nerven beleben sich, der Schlaf kömmt wieder, und der Körper gewinnt seine alte Kraft.

Talleyrand, Memoiren (Mémoires). Übersetzt von Otto Gildemeister (Die Memoiren Talleyrands, 1891)

Aus der Grundstimmung der Seele erwachsen die Taten.

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Der Flügelschlag eines hohen Vogels und das Schwanken der Wipfel. Diese beiden Gebärden sollen deine Seele lehren, sich zu bewegen.

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Gewalt und Druck über sich macht gewiß weniger Elend als Leere, innere Leerheit.

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Die Seele ist der befehlende Teil, der Körper der gehorchende. Mit einem schlechten Diener ist nichts anzufangen. Man muß also den Körper so ausbilden, wie ihn die Seele bedarf, daß er ihr gehorchen könne.

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Nur durch höchste seelische Tatbereitschaft kann ein großes Werk geschaffen werden.

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Starke Seelen ertragen auch das Trostlose ungebeugten Mutes.

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In einer edlen Seele wohnt immer Selbstlosigkeit und Heldenmut.

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Das lebendige Gemüt hat Macht zu allen Dingen.

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