Seele Sprüche – tiefgründig

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Was kein Verstand der Verständigen sieht, das übet in Einfalt ein kindlich Gemüt.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Die Worte des Glaubens, 1800

Das ist eines der Geheimnisse des Lebens: Die Seele mittels der Sinne und die Sinne mittels der Seele zu heilen.

Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray), 1890

Hektik weist auf ein krankes Gemüt, Hauptmerkmal eines geordneten Verstandes ist Beharrungsvermögen und die Fähigkeit, mit sich selbst umgehen zu können.

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Wer sich verschließen gelernt hat, dem tut es doppelt wohl, wenn er sich aufschließen darf.

Feuchtersleben, Blätter aus dem Tagebuche des Einsamen (in: Beiträge zur Literatur, Kunst-, und Lebenstheorie), 1841

Der Seele ist das Wort eigen, das sich selbst mehrt.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 115.

Die Tiefe der Menschenseele birgt unergründliche Kräfte, weil Gott selbst in ihr wohnt.

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Die Idee ist noch nicht Seele und die Seele noch nicht Geist, aber der Geist ist innerhalb der Seele, und die Seele nur innerhalb der Idee, und diese drei sind nur eins bei aller Verschiedenheit, und nur als in einem Einigen seiend, können sie verstanden werden vom Geiste.

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Der Panther (Im Jardin des Plantes, Paris) Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe so müd geworden, daß er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte, der sich im allerkleinsten Kreise dreht, ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte, in der betäubt ein großer Wille steht. Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille sich lautlos auf –. Dann geht ein Bild hinein, geht durch der Glieder angespannte Stille – und hört im Herzen auf zu sein.

Rilke, Gedichte. Neue Gedichte, entst. zwischen 1903 und 1907, Erstdruck 1907

Das beste Tischgespräch ist das Schweigen schwelgender Gäste.

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Denke daran, daß das, was dich wie an unsichtbaren Fäden hin- und herzieht, in deinem Innern verborgen ist.

Marc Aurel, Selbstbetrachtungen (Τὰ εἰς ἑαυτόν), entstanden vermutlich 170-180 n. Chr. 10,38. Übersetzt von Albert Wittstock, 1879

Je mehr du deinen Körper belebst, desto bewußter wirst du in deinem Inneren.

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Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet euch aber viel mehr vor dem, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.

Neues Testament. Das Evangelium nach Matthäus (#Mt 10,28)

Seelenstrahlen haben schon geheim durch Rhinozerospanzer gefunden.

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Unser höchstes Gut kann nur durch uns selbst in seiner Tiefe gehoben werden.

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Der Seele Grenzen kannst du nicht ausfinden und ob du jegliche Straße abschrittest; so tiefen Grund hat sie.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 45.

Das Innerste ist keine Festung, die man im Sturm oder mit Gewalt einnehmen kann, sondern ein Reich des Friedens, das nur durch Liebe gewonnen werden kann.

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Willst du den Kern haben, so mußt du die Schale zerbrechen.

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In unserem Innern toben mehr Stürme als über Land und Meer.

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Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, daß die wichtigsten Dinge unsichtbar sind? Die Schwerkraft und die Seele.

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Wer die Seele kennen lernen will, muß den Körper studieren.

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Nur das wird dem Menschen vergolten, was er mit Vorbedacht getan.

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